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Fruchtgemüse gehört zu den beliebtesten Gemüsearten im Garten – und das aus gutem Grund: Sie bringen Farbe, Geschmack und eine lange Erntezeit ins Beet, Hochbeet oder Gewächshaus. Viele Sorten lassen sich auch im Kübel auf Balkon und Terrasse anbauen.
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Als Fruchtgemüse werden Pflanzen bezeichnet, deren essbarer Teil aus der Blüte entsteht und Samen enthält. Botanisch handelt es sich also um Früchte – auch wenn sie im Gartenbau und in der Küche häufig dem Gemüse zugeordnet werden. Dazu gehören zum Beispiel Paprika, Aubergine und Kürbis, aber auch Melonen.
Melonen nehmen dabei eine besondere Rolle ein: Sie gehören botanisch zu den Kürbisgewächsen und zählen damit zum Fruchtgemüse, werden wegen ihres süßen Geschmacks aber meist wie Obst verzehrt. Genau diese Vielfalt macht Fruchtgemüse so spannend.
Der eigene Anbau von Fruchtgemüse ist dabei weniger kompliziert, als viele zunächst denken. Mit vorgezogenen Jungpflanzen von GemüseProfi entfällt die aufwendige Aussaat, und Sie können direkt mit kräftigen Pflanzen in die Gartensaison starten. An einem sonnigen Standort und mit einer gleichmäßigen Versorgung mit Wasser und Nährstoffen entwickeln sich daraus schon bald aromatische Früchte aus dem eigenen Garten.

Fruchtgemüse bietet eine beeindruckende Vielfalt und bereichert jeden Garten. Dazu gehören unter anderem wärmeliebende Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika, Physalis, Chili und Auberginen sowie verschiedene Kürbisgewächse wie Gurken, Zucchini, Kürbisse und Melonen. Von milden und süßen Sorten bis hin zu würzigen oder scharfen Früchten ist für nahezu jeden Geschmack etwas dabei. Auch bei Farben, Formen und Verwendungsmöglichkeiten reicht die Auswahl weit über die klassischen Varianten hinaus.
Bei GemüseProfi finden Sie deshalb nicht nur beliebte Fruchtgemüsearten, sondern auch besondere Sorten wie auffällig geformte Patissonkürbisse oder ungewöhnliche Zitronengurken. So bringen Sie mehr Abwechslung ins Beet und können Früchte ernten, die sich in Aussehen und Geschmack deutlich unterscheiden.
Lassen Sie sich von unserer Sortenvielfalt inspirieren und genießen Sie außergewöhnliche Früchte aus eigenem Anbau.
Frühling
Wenn Sie Ihre Jungpflanzen selbst ziehen, sollten Sie Fruchtgemüse frühzeitig drinnen vorziehen. Auf diese Weise können Sie die Wachstumszeit verlängern und die Pflanzen optimal auf die spätere Pflanzung im Freiland vorbereiten. Falls Sie Ihre Pflanzen bei uns bestellen möchten, denken Sie daran, rechtzeitig vorzubestellen. Zu Beginn der Saison sind unsere Versandkapazitäten oft schnell ausgebucht, da viele ihre Bestellungen in dieser Zeit aufgeben.
Sommer
Fruchtgemüse benötigt viel Sonne, Wärme und eine ausreichende Nährstoffversorgung für eine reiche Ernte. Gießen Sie regelmäßig, besonders an heißen Tagen, und achten Sie auf gut durchlässige Erde, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Auch eine regelmäßige Ernte fördert die Bildung neuer Früchte.



Herbst
Im Herbst geht für viele Fruchtgemüsearten die Wachstumsperiode zu Ende. Kürbisse und Tomaten sollten unbedingt vor dem ersten Frost geerntet werden, da kalte Temperaturen die Qualität der Früchte beeinträchtigen können. Unbeschädigte, grün geerntete Tomaten haben jedoch eine tolle Eigenschaft: Sie reifen auch noch nach! Lagern Sie diese einfach in einem warmen, gut belüfteten Raum, und sie entwickeln ihren vollen Geschmack, während sie nachreifen.
Winter
Physalis, Paprika- und Chilipflanzen sind nicht frosthart, aber mehrjährig. Wer sie überwintern möchte, holt sie vor dem ersten Frost ins Haus, schneidet sie leicht zurück und stellt sie hell und kühl bei etwa 10–15 °C. Im Winter nur sparsam gießen. Im Frühjahr treiben die Pflanzen wieder aus und können nach den Eisheiligen erneut ins Freie.
Andere Fruchtgemüsearten werden in der Regel einjährig kultiviert und sind nicht zur Überwinterung geeignet.
Fruchtgemüse benötigt viel Sonne, Wärme und eine gleichmäßige Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Wählen Sie deshalb einen möglichst geschützten Standort mit ausreichend Platz und lockerer, gut durchlässiger Erde. Gießen Sie bevorzugt direkt im Wurzelbereich und vermeiden Sie dauerhaft feuchte Blätter sowie Staunässe. Da viele Fruchtgemüsearten zu den Starkzehrern gehören, sollten sie während der Wachstums- und Fruchtphase regelmäßig mit einem geeigneten Gemüse- oder Tomatendünger versorgt werden.
Auch die passende Unterstützung der Pflanzen spielt eine wichtige Rolle. Tomaten und Gurken sollten frühzeitig angebunden oder aufgeleitet werden, während ausladende Kulturen wie Kürbis und Melonen ausreichend Platz benötigen. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und ernten Sie reife Früchte zeitnah. Dadurch werden die Pflanzen entlastet und bei vielen Arten zur Bildung weiterer Blüten und Früchte angeregt.

Fruchtgemüse ist nicht nur eine kulinarische Bereicherung, sondern auch ein wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Je nach Sorte liefert es Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Außerdem bringt es Farbe, Frische und Abwechslung auf den Teller.
Tomaten und Paprika sind besonders beliebt, weil sie sich roh, gekocht, gegrillt oder geschmort verwenden lassen. Paprika enthalten je nach Sorte unter anderem Vitamin C, während Tomaten für ihre natürlichen Pflanzenfarbstoffe bekannt sind. Vor allem rote Sorten enthalten Lycopin, das ihnen ihre intensive Farbe verleiht.
Kürbisse ergänzen die Fruchtgemüse-Vielfalt mit ihrem milden bis süßlichen Aroma. Sie lassen sich vielseitig verarbeiten – zum Beispiel in Suppen, Ofengerichten, Pürees oder Eintöpfen. Auch Kürbiskerne sind beliebt und werden gerne als Topping, Snack oder Zutat in der Küche verwendet.


Zucchini und Gurken sind besonders kalorienarm und wasserreich. Sie eignen sich ideal für leichte Sommergerichte, frische Salate oder als Snack zwischendurch. Zucchini bringen zusätzlich etwas mehr Struktur mit und lassen sich gut braten, grillen, füllen oder in Gemüsepfannen verwenden.
Auberginen sind vor allem aus der mediterranen Küche bekannt. Ihr mildes Fruchtfleisch nimmt Gewürze, Kräuter und Öl sehr gut auf und eignet sich perfekt zum Grillen, Braten, Schmoren oder Füllen. Die dunkle Schale enthält natürliche Pflanzenfarbstoffe, sogenannte Anthocyane, die ihr ihre typische Farbe geben.
Auch Melonen gehören botanisch zum Fruchtgemüse, werden wegen ihres süßen Geschmacks aber meist wie Obst gegessen. Wasser- und Honigmelonen sind besonders an warmen Tagen beliebt und bringen eine erfrischende, süße Komponente in den Garten und auf den Teller.
Wer Fruchtgemüse selbst anbaut, profitiert vor allem von Frische, Sortenvielfalt und vollem Geschmack. Von herzhaften Tomaten und würzigen Chilis bis hin zu aromatischen Auberginen und süßen Melonen bietet Fruchtgemüse viele Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Küche.
Dazu gehören unter anderem Tomaten, Paprika, Chili, Auberginen, Physalis, Gurken, Zucchini, Kürbisse und Melonen. Gemeinsam ist ihnen, dass der essbare Teil aus der Blüte entsteht und Samen enthält.
Die meisten Arten bevorzugen einen sonnigen, warmen und möglichst geschützten Standort. Die Erde sollte locker, nährstoffreich und gut durchlässig sein, damit sich die Pflanzen kräftig entwickeln können.
Gießen Sie möglichst gleichmäßig und direkt im Wurzelbereich. An heißen Tagen kann eine tägliche Wasserversorgung notwendig sein. Staunässe und dauerhaft feuchte Blätter sollten vermieden werden.
Für Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Kürbis und andere Fruchtgemüsearten eignet sich ein spezieller Tomatendünger. Seine Nährstoffzusammensetzung ist auf stark fruchtende Pflanzen abgestimmt und unterstützt sowohl ein kräftiges Wachstum als auch die Blüten- und Fruchtbildung.
Paprika, Chili und Physalis sind mehrjährig, jedoch nicht frosthart. Sie können hell und kühl im Haus überwintert werden. Tomaten, Gurken, Zucchini und Kürbisse werden dagegen einjährig kultiviert.