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Paprikapflanzen

Paprika sorgen mit ihren leuchtenden Früchten für mediterranes Flair im Garten, Gewächshaus oder auf dem Balkon. Die große Sortenvielfalt reicht von kleinen handlichen Snackpaprika bis hin zu großen Blockpaprika und bietet für jeden Geschmack die passende Sorte. Unsere kräftigen Paprika Jungpflanzen eignen sich ideal für den Anbau im Beet, Hochbeet oder Topf.

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Paprikapflanzen kaufen

Paprikapflanzen kaufen und früher ernten

Paprika anzubauen ist grundsätzlich nicht schwer. Die Pflanzen haben jedoch eine lange Entwicklungszeit und müssen bereits früh im Jahr ausgesät werden, damit sie ab Mai ins Beet, Hochbeet oder Gewächshaus gepflanzt werden können.

Wer kräftige Paprikapflanzen online kauft, spart sich die aufwendige Anzucht und verkürzt die Wartezeit bis zur Ernte. Unsere Paprikasetzlinge werden unter geeigneten Bedingungen vorgezogen und sorgfältig gepflegt. So erhalten Sie gut entwickelte Jungpflanzen, die nach dem Einpflanzen zügig weiterwachsen können.

Paprikapflanzen kaufen und früher ernten
Unser Sortiment

Unser Paprika-Jungpflanzen-Sortiment

Unser Sortiment umfasst zahlreiche Paprikasorten in unterschiedlichen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. So finden sich passende Pflanzen für den Frischverzehr, zum Kochen, Grillen oder Braten.

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Snackpaprika

Unsere Snackpaprika bilden kleine, süße Früchte und eignen sich besonders gut zum direkten Naschen. Neben kleinen Spitzpaprika in Orange, Lila, Rot und Gelb führen wir auch roten Mini-Blockpaprika.
02

Spitzpaprika

Spitzpaprika besitzen eine längliche Form und ein meist süßes, aromatisches Fruchtfleisch. Wir bieten sie in Gelb und Rot an. Sie eignen sich zum Rohverzehr, Grillen, Braten oder für Gemüsegerichte.
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Blockpaprika

Blockpaprika bilden große, dickfleischige Früchte mit der typischen kantigen Form. Unser Sortiment umfasst Sorten in Lila, Gelb, Rot und Orange. Sie eignen sich besonders gut zum Füllen, Überbacken und Grillen.
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Bratpaprika

Unser Bratpaprika bildet kleine, grüne und dünnwandige Früchte, die kurz in der Pfanne angebraten werden. Besonders bekannt ist er durch die spanische Tapas-Spezialität Pimientos de Padrón.
Paprikasetzlinge richtig pflanzen
Anbautipps

Paprikasetzlinge richtig pflanzen

Paprika gehört zum Fruchtgemüse und benötigt viel Wärme. Die Jungpflanzen sollten deshalb erst nach den Eisheiligen – Mitte Mai – ins Freie gepflanzt werden, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Für den Anbau eignen sich das Freiland, ein Hochbeet oder ein ausreichend großer Kübel (mindestens 20 L). Im Beet empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 50 × 50 cm, damit sich die Pflanzen gut entwickeln und ausreichend Luft zwischen den Blättern zirkulieren kann.

Paprikapflanzen benötigen einen sonnigen, warmen und möglichst windgeschützten Standort sowie ein lockeres und nährstoffreiches Substrat. Bei der Kultur im Topf oder Kübel ist eine gute Drainage besonders wichtig, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und keine Staunässe entsteht.

Beim Anbau im Gewächshaus oder an sehr geschützten Standorten sollte zusätzlich auf eine ausreichende Bestäubung geachtet werden. Im Freiland sorgen meist Wind und Insekten für die notwendige Bewegung der Blüten. Bleibt diese aus, können die Pflanzen regelmäßig leicht geschüttelt oder die Blüten vorsichtig angetippt werden. Alternativ lässt sich der Blütenstiel kurz mit einer elektrischen Zahnbürste in Schwingung versetzen.

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Paprikapflanzen pflegen

Sobald die Pflanzen größere Früchte tragen, stark wachsen oder Wind ausgesetzt sind, sollten sie gestützt werden. Dazu eignet sich beispielsweise ein in die Erde gesteckter Bambusstab, an dem der Haupttrieb locker mit einer Schnur befestigt wird. Alternativ können die Triebe an einer gespannten Schnur nach oben geleitet werden.

Für ein gesundes Wachstum ist eine gleichmäßige Wasserversorgung entscheidend. Der Wurzelballen sollte nicht vollständig austrocknen, dauerhaft nasse Erde vertragen Paprikapflanzen jedoch ebenfalls nicht.

Auch eine regelmäßige Düngung fördert die Fruchtbildung. Dafür eignet sich beispielsweise unser kaliumbetonter Tomatendünger, der speziell auf die Bedürfnisse von Fruchtgemüse abgestimmt ist. Alternativ versorgt unser GemüseProfi-Langzeitdünger die Pflanzen über einen längeren Zeitraum mit wichtigen Nährstoffen.

Paprikapflanzen pflegen

Sollte man die Königsblüte bei Paprika entfernen?

Bei kleinen oder schwachen Paprikapflanzen kann die erste Blüte entfernt werden, damit die Pflanze zunächst weiterwächst und sich besser verzweigt. Bei kräftigen Pflanzen ist das Ausbrechen meist nicht nötig. Ein höherer Ertrag ist dadurch nicht sicher.

Paprika ernten – Farbe und Reife erkennen
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Paprika ernten – Farbe und Reife erkennen

Paprika können grundsätzlich in verschiedenen Reifestadien geerntet werden. Viele Sorten sind zunächst grün und nehmen erst mit zunehmender Reife ihre sortentypische Farbe an. Je nach Sorte werden die Früchte beispielsweise rot, gelb, orange oder violett. Voll ausgereifte Paprika schmecken meist süßer und aromatischer, während grün geerntete Früchte häufig etwas herber sind.

Erntereif sind Paprika, sobald sie ihre sortentypische Größe und den gewünschten Reifegrad erreicht haben. Die Früchte sollten fest sein und eine gleichmäßig ausgeprägte Farbe besitzen. Schneiden Sie Paprika am besten mit einer Leseschere oder einem Messer samt kurzem Stielansatz ab, damit die Triebe nicht beschädigt werden. Regelmäßiges Ernten entlastet die Pflanze und kann die Bildung weiterer Früchte fördern.

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Paprika überwintern

Paprikapflanzen sind grundsätzlich mehrjährig, werden aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit in unseren Breiten jedoch meist nur einjährig kultiviert. Wer eine kräftige und gesunde Pflanze erhalten möchte, kann sie ins Haus holen, sobald die Nächte dauerhaft unter etwa 10 °C fallen. Für die Überwinterung eignet sich ein heller und frostfreier Standort.

Vor dem Einräumen sollte die Paprikapflanze gründlich auf Blattläuse, Spinnmilben und andere Schädlinge kontrolliert werden. Für die Winterruhe kann die Pflanze außerdem großzügig zurückgeschnitten werden. Dabei können Sie Triebe und Blätter deutlich einkürzen und vorhandene Früchte vollständig abernten. Ein kräftiger Rückschnitt reduziert die Pflanze auf ein handlicheres Maß und erleichtert gleichzeitig die Kontrolle auf Schädlinge. Während des Winters benötigt sie deutlich weniger Wasser als in der Wachstumszeit. Der Wurzelballen sollte dennoch nicht vollständig austrocknen. Sie sollte in dieser Zeit auch nicht zusätzlich gedüngt werden.

Im Frühjahr kann die Pflanze langsam wieder an mehr Licht, höhere Temperaturen und die Bedingungen im Freien gewöhnt werden. Sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind und sich die Temperaturen wieder stabilisiert haben, kann sie nach und nach wieder nach draußen.

Paprika überwintern
Paprika – vitaminreich und vielseitig in der Küche
Kulinarische Vielfalt

Paprika – vitaminreich und vielseitig in der Küche

Paprika gehört zu den besonders Vitamin-C-reichen Gemüsearten. Vor allem voll ausgereifte rote Früchte enthalten viel Vitamin C, während grüne Paprika meist früher geerntet werden und entsprechend geringere Gehalte aufweisen. Darüber hinaus liefern die Früchte verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, die je nach Farbe und Reifegrad unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

In der Küche lässt sich Paprika besonders vielseitig verwenden. Snackpaprika eignen sich hervorragend zum Rohverzehr, für Salate oder als kleine Zwischenmahlzeit. Größere Blockpaprika können gefüllt, überbacken, gegrillt oder in Gemüsepfannen verarbeitet werden. Spitzpaprika passen gut zu Ofengerichten, Soßen und Schmorgerichten wie Gulasch. Auch zum Einlegen oder für würzige Paprikapasten eignen sich die Früchte sehr gut.

Eine besondere Verwendung bieten Bratpaprika. Sie werden kurz in heißem Öl angebraten und anschließend meist nur mit grobem Salz gewürzt. Besonders bekannt ist die spanische Tapas-Spezialität Pimientos de Padrón, bei der kleine grüne Bratpaprika im Ganzen zubereitet werden.

FAQ – Noch Fragen? Wir haben Antworten!

Wann dürfen Paprikapflanzen ins Freie?

Paprikapflanzen sollten erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.

Sie sind sehr wärmeliebend und reagieren empfindlich auf niedrige Temperaturen.

Welcher Standort eignet sich für Paprikapflanzen?

Ideal ist ein sonniger, warmer und vor starkem Wind geschützter Standort. Paprika können im Freiland, Hochbeet, Gewächshaus oder in einem ausreichend großen Kübel angebaut werden.

Wichtig sind ein nährstoffreiches Substrat und eine gute Drainage.

Wie groß sollte der Pflanzabstand sein?

Im Beet empfiehlt sich ein Pflanzabstand von ungefähr 50 × 50 cm.

Dadurch erhalten die Pflanzen ausreichend Platz und die Luft kann besser zwischen den Blättern zirkulieren.

Kann man Paprikapflanzen überwintern?

Ja, Paprikapflanzen sind grundsätzlich mehrjährig, aber nicht winterhart. Sie können an einem hellen und frostfreien Standort überwintert werden. Sobald die Nachttemperaturen dauerhaft unter etwa 10 °C fallen, ist es sinnvoll, die Pflanzen ins Haus zu holen.

Vor dem Einräumen sollten Sie die Pflanzen gründlich auf Schädlinge kontrollieren und sie großzügig zurückschneiden. Während der Winterruhe benötigen sie nur wenig Wasser und keinen zusätzlichen Dünger. Achten Sie jedoch darauf, dass der Wurzelballen nicht vollständig austrocknet.

Was unterscheidet Paprika und Chili?

Paprika und Chili gehören beide zur Pflanzengattung Capsicum. Paprika bilden meist größere und milde Früchte, während Chilis häufig kleiner sind und durch Capsaicin eine unterschiedlich starke Schärfe entwickeln.

Wer würzigere Sorten anbauen möchte, findet bei uns eine Auswahl an Chilipflanzen.