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Alte Tomatensorten stehen für traditionelle Vielfalt und den Charme vergangener Gartengenerationen. Von historischen Sorten bis hin zu Klassikern aus DDR-Zeiten umfasst die Bezeichnung unterschiedliche Tomaten, die über viele Jahre erhalten geblieben sind und heute wieder ihren Platz im Garten finden.
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Was als alte Tomatensorte gilt, ist nicht einheitlich festgelegt. Bei GemüseProfi umfasst die Auswahl sowohl historische Tomatensorten als auch klassische DDR-Sorten. Gemeinsam ist ihnen ihr traditioneller Hintergrund und die Geschichte, die sie mit dem Gemüseanbau vergangener Generationen verbindet. Alle Sorten unserer Auswahl sind zudem samenfest und eignen sich damit auch für Gartenfreunde, die traditionelle Tomaten langfristig erhalten und eigenes samenfestes Saatgut gewinnen möchten. Entdecken Sie bei GemüseProfi die besondere Sortenvielfalt historischer Tomaten.
Samenfeste Tomatensorten lassen sich sortenecht vermehren. Das bedeutet, dass die Pflanzen, die aus ihren Samen wachsen, bei sortenechter Bestäubung die typischen Eigenschaften der jeweiligen Sorte weitgehend beibehalten. Werden die Blüten hingegen mit Pollen einer anderen Sorte bestäubt, können sich die Eigenschaften der daraus wachsenden Pflanzen verändern. Zu den Eigenschaften gehören beispielsweise Fruchtfarbe, Form und Geschmack.
Anders verhält es sich bei F1-Hybriden. Sie entstehen durch die gezielte Kreuzung zweier Elternlinien, um bestimmte, gewünschte Eigenschaften miteinander zu kombinieren. Zwar lassen sich auch aus ihren Früchten Samen gewinnen, die daraus wachsenden Pflanzen können sich in ihren Eigenschaften jedoch deutlich von der ursprünglichen F1-Pflanze unterscheiden. Wer Tomaten selbst vermehren und bewährte Sorteneigenschaften erhalten möchte, ist deshalb mit samenfesten Sorten gut beraten.


Für die Saatgutgewinnung eignen sich vollreife, gesunde Tomaten von kräftigen Pflanzen. Entnehmen Sie die Samen mitsamt der sie umgebenden Hülle und geben Sie diese in ein Glas mit Wasser. Lässt man die Samen ein bis zwei Tage stehen, kommt es zu einer kurzen Gärphase, wodurch sich die glibberige Hülle einfacher von den Samen lösen lässt.
Anschließend die Samen durch ein Sieb abgießen und gründlich mit Wasser abspülen.
Breiten Sie die gereinigten Samen einzeln auf Küchenkrepp oder einer anderen saugfähigen Unterlage aus und lassen Sie sie vollständig an der Luft trocknen. Dabei sollten sie nicht in direkter Sonne oder bei hoher Wärme liegen.
Beschriften Sie die getrockneten Samen mit Sortennamen und Erntejahr und bewahren Sie sie anschließend dunkel, trocken und kühl auf. Unter geeigneten Lagerbedingungen bleiben Tomatensamen ungefähr drei bis fünf Jahre keimfähig.
Die glibberige Hülle um Tomatensamen enthält keimhemmende Stoffe. Sie verhindert, dass die Samen bereits in der reifen Frucht keimen.
Tomatensorten aus der ehemaligen DDR sind für viele Gartenbegeisterte mehr als nur alte Bekannte. Sie erinnern an frühere Zeiten und an eine Gartenkultur, in der bewährte Sorten von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden. Einige dieser Züchtungen sind bis heute erhalten geblieben und lassen sich noch immer im eigenen Garten anbauen. Wer solche Klassiker pflanzt, kann ein Stück Gartengeschichte lebendig halten. Zwei Beispiele für solche Sorten finden Sie in unserem Shop:

Diese kompakt wachsende Buschtomate trägt runde, rote Früchte mit fruchtig-mildem Geschmack. Durch ihren begrenzten Wuchs eignet sie sich auch für den Anbau im Kübel oder auf dem Balkon. Außerdem muss sie nicht ausgegeizt werden und trägt vergleichsweise früh erste reife Früchte. Eine schöne Wahl für alle, die eine traditionsreiche Tomatensorte auf kleinerem Raum kultivieren möchten.
Die ‘Auriga’ fällt mit ihren leuchtend orangefarbenen, saftigen Früchten sofort ins Auge. Ihr aromatisch-fruchtiger, leicht süßlicher Geschmack macht sie zu einer besonderen Zutat für Salate und zur Brotzeit. Außerdem eignet sich diese widerstandsfähige Sorte gut für den Freilandanbau. Die samenfeste DDR-Züchtung kam 1980 auf den Markt und ist bis heute bei Tomatenfreunden gefragt.
Alte Tomatensorten sind traditionelle Sorten, die über viele Jahrzehnte und teilweise Jahrhunderte erhalten wurden. Häufig zeichnen sie sich durch besondere Fruchtformen, Farben oder intensive Geschmacksrichtungen aus. Viele dieser Sorten sind samenfest, sodass sich aus ihren Samen bei sortenechter Vermehrung wieder Pflanzen mit ähnlichen Eigenschaften ziehen lassen.
Die Auswahl reicht von kleinen Johannisbeertomaten über aromatische Salattomaten bis hin zu großen Fleischtomaten. Zu den traditionellen Sorten zählen beispielsweise die Fleischtomate 'Ananas', die Johannisbeertomate 'Rote Murmel', die Buschtomate 'Silbertanne' und Romatomate 'San Marzano'. Bei GemüseProfi finden Sie verschiedene alte Tomatensorten, die sich in Fruchtfarbe, Form, Geschmack und Wuchs unterscheiden.
Zu den bekannten DDR-Tomatensorten zählen beispielsweise die orangefrüchtige Salattomate 'Auriga', die ‘Quedlinburger Frühe Liebe’ und ‘Harzer Kind’. Auch die Buschtomate 'Rotkäppchen' wird mit der Tomatentradition der ehemaligen DDR verbunden, genauso wie 'Dominator' und 'Tamina'.
Wussten Sie schon? Die Tomatenzüchtung in der ehemaligen DDR fand an verschiedenen Standorten statt. Zu den wichtigen Züchtungszentren gehörten unter anderem Quedlinburg und Eisleben. Auch Saatzuchten und Gärtnereien in Brandenburg oder Erfurt trugen dazu bei, die Sortenvielfalt weiterzuentwickeln.
Nein, nicht jede alte Tomatensorte ist automatisch samenfest. Auch früher wurden F1-Hybriden gezüchtet, deren Nachkommen bei einer Weitervermehrung nicht zuverlässig die Eigenschaften der ursprünglichen Pflanze beibehalten. Bei GemüseProfi finden Sie in der Auswahl alter Tomatensorten jedoch ausschließlich samenfeste Sorten. So möchten wir dazu beitragen, traditionsreiche Tomatensorten zu erhalten und ihre besonderen Eigenschaften auch für kommende Gartengenerationen zu bewahren.
Bei richtiger Lagerung bleiben Tomatensamen in der Regel etwa drei bis fünf Jahre keimfähig, manchmal auch länger. Entscheidend ist, dass die Samen vor der Lagerung vollständig getrocknet werden und anschließend kühl, trocken und dunkel liegen. Mit zunehmendem Alter kann die Keimfähigkeit abnehmen. Bei älteren Samen lohnt es sich deshalb, vor der Aussaat eine Keimprobe durchzuführen.