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Wenn die ersten Tomaten im Garten reifen, beginnt für viele Hobbygärtner die schönste Zeit des Jahres. Frühe Tomaten überzeugen durch ihre schnelle Fruchtreife und ermöglichen eine besonders zeitige Ernte. In Kombination mit anderen Tomatensorten verlängern sie so die Erntesaison und sorgen früh für erste Erfolgserlebnisse im Garten. Entdecken Sie unsere Vielfalt an frühen Tomatensorten und sichern Sie sich einen besonders frühen Start in die Tomatensaison.
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Frühe Tomatensorten zeichnen sich durch eine vergleichsweise kurze Zeit von der Blüte bis zur reifen Frucht aus. Unter passenden Bedingungen können sie deshalb bereits früh in der Tomatensaison mit der Ernte beginnen. Besonders interessant sind sie für alle, die nicht bis zum Hochsommer auf die ersten eigenen Tomaten warten möchten.
Wie schnell die ersten Tomaten tatsächlich reif werden, lässt sich dabei nicht allein anhand der Sorte bestimmen. Auch Faktoren wie Temperatur, Licht und Standort beeinflussen den Erntebeginn. „Früh“ bedeutet daher nicht, dass eine Sorte unabhängig von den Bedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt reif wird.
Bei frühen Tomatensorten findet man häufig kleinere Fruchttypen wie Cherry- und Cocktailtomaten. Große Fleischtomaten sind aufgrund ihrer meist längeren Fruchtentwicklung dagegen seltener in dieser Reifegruppe vertreten. Sie finden sich häufiger bei den mittelspäten Tomaten und späten Tomaten.
Frühe Tomatensorten können gerade für den Anbau im Freiland interessant sein. Anders als im Gewächshaus sind die Pflanzen dort dem Wetter und den natürlichen Temperaturschwankungen stärker ausgesetzt. Eine frühe Sorte bringt ihre ersten reifen Früchte jedoch bereits vergleichsweise zeitig hervor und ermöglicht so einen frühen Start in die Tomatenernte. Unter passenden Bedingungen können die ersten Früchte bereits ab Ende Juni oder Anfang Juli reif werden.
Ein weiterer Vorteil: Mit einer frühen Sorte lässt sich ein Teil der Ernte bereits einfahren, bevor die Kraut- und Braunfäule im späteren Sommer häufig stärker zum Thema wird. Eine frühe Reife schützt zwar nicht vor der Krankheit und macht eine Sorte auch nicht automatisch widerstandsfähiger. Sie kann aber dabei helfen, bereits einen Teil der Tomatenernte zu genießen, bevor der Befallsdruck zunimmt.

Sie möchten Tomaten auf dem Balkon anbauen? Diese frühen Sorten aus unserem Sortiment eignen sich besonders gut für die Kultur im Kübel und bringen Ihnen schon früh in der Saison die ersten eigenen Früchte.
Die beiden Balkontomaten bleiben mit ihrem niedrigen Wuchs gut auf dem Balkon handhabbar. 'Balconi Red' trägt rote, 'Balconi Yellow' gelbe Früchte. Beide Sorten bringen süße, aromatische Tomaten hervor, die sich direkt vom Strauch naschen lassen.
Buschtomaten wachsen von Natur aus eher breit und verzweigt und benötigen keine klassische Rankhilfe. Im Vergleich zu Stabtomaten müssen sie außerdem meist nicht regelmäßig ausgegeizt werden. 'Rotkäppchen' bildet kleine bis mittelgroße rote Früchte, während 'Silbertanne' etwas fleischigere Früchte hervorbringt. Beide lassen sich gut in einem Topf auf dem Balkon kultivieren.
'Bajaja' wächst mit langen, überhängenden Trieben und bildet daran zahlreiche kleine Cherry-Tomaten. Damit eignet sie sich besonders gut für einen Balkonkasten oder einen Hängetopf, aus dem die Triebe nach unten wachsen können. So lässt sich auch die Höhe des Balkons nutzen.

Die Kraut- und Braunfäule kann für Tomaten im Laufe des Sommers zum Problem werden. Besonders bei feuchter Witterung kann sich die Pilzkrankheit schnell ausbreiten und Blätter, Triebe und Früchte befallen. Frühe Tomatensorten haben hier einen praktischen Vorteil: Wenn die ersten Früchte bereits früh in der Saison reif werden, können Sie einen Teil der Ernte genießen, bevor die Kraut- und Braunfäule später im Sommer stärker auftritt.
Das gilt auch für frühe Tomaten, die im Gewächshaus oder unter einem Tomatendach wachsen. Ein geschützter Standort hält Regen von den Pflanzen fern und kann dadurch das Befallsrisiko verringern. Vollständig geschützt sind die Pflanzen dadurch jedoch nicht – insbesondere wenn die Blätter beim Gießen regelmäßig nass werden oder die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist.
Frühe Tomatensorten sind deshalb nicht automatisch widerstandsfähiger gegen die Kraut- und Braunfäule. Die tatsächliche Anfälligkeit hängt unter anderem von der jeweiligen Sorte und den Bedingungen am Standort ab. Ihr Vorteil liegt vor allem darin, dass die Ernte vergleichsweise früh beginnt und ein Teil der Früchte bereits geerntet werden kann, bevor sich die Krankheit möglicherweise stärker ausbreitet.
Gießen Sie Tomaten möglichst direkt an den Wurzelbereich und vermeiden Sie es, Blätter und Früchte nass zu machen. Ein luftiger Standort mit ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen sorgt außerdem dafür, dass die Blätter nach Regen oder hoher Luftfeuchtigkeit schneller abtrocknen können.
Frühe Tomatensorten haben eine kürzere Reifezeit als spätere Sorten und bringen ihre ersten reifen Früchte entsprechend früher im Jahr hervor. Häufig findet man in dieser Reifegruppe kleinere Fruchttypen wie Cherry- und Cocktailtomaten, deren Früchte vergleichsweise schnell ausreifen.
Bei frühen Tomatensorten können unter günstigen Bedingungen bereits ab Ende Juni bis Anfang Juli die ersten Früchte reif werden. Der genaue Erntebeginn hängt jedoch nicht nur von der Sorte ab, sondern auch von Faktoren wie Temperatur, Licht und Standort. Im Gewächshaus können die geschützteren und häufig wärmeren Bedingungen die Fruchtreife zusätzlich begünstigen.
Frühe Tomatensorten können sich gut für den Freilandanbau eignen, sind aber nicht automatisch Freilandtomaten. Entscheidend sind auch die Eigenschaften der jeweiligen Sorte, beispielsweise ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und ihre Verträglichkeit mit wechselnder Witterung. In unserem Sortiment finden Sie mit der Johannisbeertomate 'Rote Murmel', der Johannisbeertomate 'Gelbe Murmel' und der Cocktail-Cherrytomate 'Sunviva' auch frühe Sorten, die wir für das Freiland empfehlen.
Frühe Sorten können im Freiland außerdem einen zeitlichen Vorteil haben: Da ihre Früchte vergleichsweise schnell ausreifen, beginnt die Ernte früh in der Saison. So kann bereits ein Teil der Tomaten geerntet werden, bevor die Kraut- und Braunfäule später im Sommer häufig stärker auftritt.
Nein, eine kurze Reifezeit bedeutet nicht, dass eine Tomatensorte widerstandsfähiger gegen Kraut- und Braunfäule ist. Der Vorteil früher Sorten liegt vielmehr darin, dass sie bereits früh in der Saison reife Früchte hervorbringen. So können Sie erste Tomaten ernten, bevor die Krankheit später im Sommer bei feucht-warmer Witterung häufiger zum Problem wird.