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Süße, aromatische Melonen aus eigener Ernte sind auch im heimischen Garten möglich. Am richtigen Standort gedeihen Melonenpflanzen sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus und belohnen Sie im Sommer mit saftigen Früchten.

Melonen selbst anzubauen lohnt sich besonders für alle, die vollreife Früchte direkt aus dem eigenen Garten oder vom Balkon ernten möchten. Denn anders als viele Handelsfrüchte können die Früchte an der Pflanze vollständig ausreifen und dadurch ihr typisches Aroma entwickeln. Mit kräftigen Jungpflanzen sparen Sie sich zudem die aufwendige Anzucht aus Samen und starten bereits mit gut entwickelten Pflanzen in die Saison.
Ursprünglich stammen Melonen aus warmen Regionen Afrikas und Asiens. Heute gibt es eine große Vielfalt an Arten und Sorten – von saftigen Wassermelonen bis zu aromatischen Zuckermelonen. Botanisch zählen sie übrigens nicht zum Obst, sondern zur Familie der Kürbisgewächse und damit zum Fruchtgemüse. Sie sind eng mit Gurken, Kürbissen und Zucchini verwandt.
Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich deutlich in Fruchtgröße, Farbe, Geschmack und Aroma. In unserem Sortiment finden Sie klassische und besondere Varianten für den eigenen Anbau.
Zu unseren Zuckermelonen gehören beispielsweise aromatische Honig- und Cantaloupe-Melonen mit süßem Fruchtfleisch. Daneben bieten wir Wassermelonen-Jungpflanzen mit Früchten in zwei verschiedenen Größen an.
So lässt sich je nach Geschmack und verfügbarem Platz die passende Sorte für Balkon, Garten oder Gewächshaus auswählen.


Melonen sind sehr wärmeliebend und benötigen einen vollsonnigen, warmen und geschützten Standort. Im Gewächshaus finden sie besonders gute Bedingungen, doch auch im Freiland ist der Anbau an einem geeigneten Platz möglich. Ausgepflanzt werden Melonen-Jungpflanzen erst, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind und sich der Boden ausreichend erwärmt hat – meist ab Mitte bis Ende Mai. Bis etwa Mitte Juni ist eine Pflanzung in der Regel noch sinnvoll, später kann die verbleibende Reifezeit insbesondere bei größeren Sorten knapp werden.
Da Melonen lange Ranken bilden, sollte von Anfang an ausreichend Platz eingeplant werden. Alternativ lassen sich die Pflanzen ähnlich wie Gurken an einer stabilen Rankhilfe nach oben leiten, was besonders im Gewächshaus Platz spart. Der Boden sollte locker, humos und nährstoffreich sein, denn Melonen zählen zu den Starkzehrern und benötigen während des Wachstums eine gute Nährstoffversorgung, zum Beispiel mit unserem GemüseProfi Langzeitdünger.
Eine Mulchschicht rund um die Pflanzen hilft, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten und Unkraut zu reduzieren.
Melonen bilden männliche und weibliche Blüten an einer Pflanze, sodass bereits eine einzelne Melonenpflanze Früchte tragen kann. Für den Fruchtansatz muss der Pollen jedoch von einer männlichen auf eine weibliche Blüte übertragen werden. Im Freiland übernehmen das meist Bienen, Hummeln und andere Insekten. Im Gewächshaus kann bei geringem Insektenflug auch von Hand mit einem weichen Pinsel nachgeholfen werden. Mehrere Melonenpflanzen sind nicht notwendig, können durch die größere Anzahl gleichzeitig geöffneter Blüten aber die Bestäubung begünstigen.


Melonen lassen sich auch auf einem sonnigen, warmen Balkon anbauen. Wichtig ist ein ausreichend großer Kübel mit nährstoffreicher Erde und gutem Wasserabzug. Da die Pflanzen lange Ranken bilden, empfiehlt sich eine stabile Rankhilfe, an der die Triebe nach oben geleitet werden können.
Bildet die Pflanze Früchte, sollten diese bei einer vertikalen Kultur zusätzlich gestützt werden. Dafür eignen sich beispielsweise Fruchtnetze oder breite Stoffschlingen, die das Gewicht der Melonen auffangen und an der Rankhilfe befestigt werden. Im Kübel muss besonders auf eine regelmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung geachtet werden, da das begrenzte Erdvolumen schneller austrocknet.
Ob eine Melone erntereif ist, hängt von der jeweiligen Melonenart ab. Bei Wassermelonen verfärbt sich die Auflagefläche auf dem Boden mit zunehmender Reife meist von weißlich zu gelb oder cremefarben. Auch die Ranke in der Nähe des Fruchtstiels beginnt einzutrocknen. Beim Klopfen kann eine reife Wassermelone zudem eher dumpf und hohl klingen – dieses Merkmal allein ist jedoch nicht immer eindeutig.
Bei Zuckermelonen unterscheiden sich die Reifezeichen je nach Typ etwas. Cantaloupe-Melonen entwickeln bei Reife einen deutlich süßlichen Duft, verändern ihre Schalenfarbe und lösen sich bei vielen Sorten nahezu von selbst vom Stiel. Honigmelonen bleiben dagegen meist fester mit der Pflanze verbunden. Hier weisen vor allem die sortentypische Schalenfarbe, ein zunehmender Duft und eine leicht nachgebende Schale am Blütenende auf die Erntereife hin.
Am sichersten ist es deshalb, immer mehrere Reifezeichen gemeinsam zu beurteilen und zusätzlich die sortentypischen Angaben zu beachten.

Melonen sind sehr wärmeliebend und sollten erst ausgepflanzt werden, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind und sich der Boden ausreichend erwärmt hat.
In vielen Regionen ist das ab Mitte bis Ende Mai der Fall.
Ja, Melonen lassen sich auch im Kübel auf Balkon oder Terrasse kultivieren.
Wichtig sind ein ausreichend großes Gefäß, ein sonniger Standort, eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung sowie idealerweise eine stabile Rankhilfe.
Häufig liegt ein ausbleibender Fruchtansatz an einer unzureichenden Bestäubung. Besonders im Gewächshaus können zu wenige Bestäuber unterwegs sein.
Auch kühle Temperaturen, wenig Sonne oder ungünstige Wachstumsbedingungen können die Fruchtbildung beeinträchtigen.
Melonen bilden lange Ranken und benötigen entsprechend viel Platz. Im Beet sollte ausreichend Fläche zum Ausbreiten eingeplant werden.
Bei wenig Platz können die Triebe auch an einer stabilen Rankhilfe nach oben geführt werden. Wer die Pflanzen vertikal zieht, sollte die Früchte zusätzlich gut stützen, damit sie nicht durch ihr Gewicht abbrechen oder die Ranken überlasten.
Die Reifezeichen unterscheiden sich je nach Melonentyp.
Bei Wassermelonen sind eine gelbliche Auflagefläche und eine eintrocknende Ranke typische Hinweise. Zuckermelonen entwickeln häufig einen stärkeren Duft, verändern ihre Schalenfarbe und können am Blütenende leicht nachgeben.