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Spitzpaprika bringen mit ihrem besonders süßen, aromatischen Geschmack und den länglichen, saftigen Früchten eine schöne Vielfalt in den Garten. Ob roh als Snack, gegrillt oder gebraten in mediterranen Gerichten ist sie auch in der Küche abwechslungsreich einsetzbar. Kaufen Sie unsere Spitzpaprika-Pflanzen und genießen Sie eine farbenfrohe, aromatische Ernte in Garten, Gewächshaus oder auf dem Balkon.
Ab 4,75 €
Spitzpaprika fallen schon durch ihre längliche, spitz zulaufende Form auf. Im Vergleich zu klassischen Blockpaprika haben sie meist eine dünnere Fruchtwand und weniger festes Fruchtfleisch. Geschmacklich überzeugen sie mit einem milden, fruchtig-süßen Aroma und eignen sich sowohl für den frischen Genuss als auch für die warme Küche. Je nach Sorte können sich dabei unterschiedliche Größen, Formen und Geschmacksnuancen entwickeln.

Paprika ist botanisch gesehen eine Beere. Zu den botanischen Beeren gehören übrigens auch Tomaten, Gurken und Auberginen. Entscheidend ist dabei nicht die Süße oder der Geschmack, sondern der Aufbau der Frucht: Bei einer Beere entwickelt sich die Fruchtwand nach der Befruchtung zu einem fleischigen Fruchtkörper, in dem die Samen eingebettet sind.

Wann Spitzpaprika erntereif sind, hängt von der jeweiligen Sorte und dem gewünschten Geschmack ab. Grundsätzlich können die Früchte bereits grün geerntet werden. In diesem Stadium schmecken sie meist etwas würziger und herber. Wer ein besonders süßes und fruchtiges Aroma bevorzugt, lässt die Früchte länger an der Pflanze ausreifen, bis sie ihre sortentypische Farbe erreicht haben.
Ernten Sie die Früchte am besten mit einer Schere oder einem scharfen Messer und lassen Sie dabei etwa 1 cm Stiel an der Paprika.
In unserem Sortiment finden Sie drei farbenfrohe Spitzpaprika-Sorten, die sich auch in ihrem Erntezeitpunkt leicht unterscheiden:
Spitzpaprika brauchen gar nicht viel, um richtig gut zur Geltung zu kommen. Ihr süßes, fruchtiges Aroma macht sie schon mit wenigen Zutaten zum leckeren Gemüse: Einfach in etwas Öl anbraten und mit grobem Salz bestreuen – mehr braucht es manchmal gar nicht.
Auch gefüllt und überbacken lassen sich Spitzpaprika zubereiten. Dafür die Früchte längs halbieren und nach Belieben mit einer kleinen Menge Füllung versehen, zum Beispiel mit Couscous oder Hack. Anschließend mit Käse oder einer pflanzlichen Alternative überbacken. Durch ihre längliche Form bieten Spitzpaprika zwar weniger Platz für eine üppige Füllung als Blockpaprika, dafür entstehen handliche Portionen, die sich schnell zubereiten lassen.
Besonders gut kommen Spitzpaprika außerdem beim Grillen oder Rösten zur Geltung. Die Früchte werden dabei außen schön aromatisch und weich. Anschließend lässt sich die Haut bei gerösteten Spitzpaprika vergleichsweise einfach abziehen. So entstehen wunderbar zarte Paprikastreifen, die sich beispielsweise für Antipasti, Salate oder als Beilage verwenden lassen.

Spitzpaprika-Pflanzen werden je nach Sorte etwa 40 bis 100 cm hoch. Wie groß sie tatsächlich werden, hängt neben der Sorte auch von den Wachstumsbedingungen ab. Viel Wärme, ausreichend Licht, eine gute Nährstoffversorgung und genügend Wurzelraum fördern ein kräftiges Wachstum. Je nach Standort und Anbauform können die Pflanzen daher etwas kleiner oder größer ausfallen.
Ja, Spitzpaprika lassen sich sehr gut im Kübel anbauen. Empfehlenswert ist ein Pflanzgefäß mit etwa 25 Litern Fassungsvermögen, einem Durchmesser von ungefähr 35 bis 40 cm und mindestens 35 cm Tiefe. So hat die Pflanze ausreichend Wurzelraum und kann sich kräftig entwickeln.
Achten Sie darauf, dass der Kübel mehrere Abzugslöcher im Boden hat, damit überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Als Substrat eignet sich hochwertige Gemüse- oder Tomatenerde. Unsere Aktiv-Erde ist dafür ideal geeignet.
Da Spitzpaprika je nach Sorte bis zu etwa 1 m hoch werden können, ist außerdem eine Stütze sinnvoll. Stecken Sie am besten bereits beim Einpflanzen einen stabilen Stab in den Kübel und binden Sie die Pflanze mit Gartenschnur locker daran fest.
Eine Stütze ist bei Spitzpaprika nicht zwingend notwendig, kann aber sinnvoll sein. Auch wenn die Früchte meist leichter sind als bei Blockpaprika, können die Pflanzen mit zunehmender Höhe und vielen Früchten kopflastig werden. Ein windgeschützter Standort hilft zusätzlich dabei, dass die Pflanzen nicht so leicht umknicken oder beschädigt werden. Bei Bedarf können Sie die Pflanzen mit einer stabilen Schnur locker an einen Stab anbinden.
Spitzpaprika brauchen einen warmen, sonnigen und möglichst windgeschützten Standort sowie eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung. Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein.
Gießen: Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht und gießen Sie besonders an warmen Sommertagen regelmäßig. Staunässe sollte dabei vermieden werden. Am besten gießen Sie direkt an der Pflanze und nicht über die Blätter.
Düngen: Während der Wachstums- und Fruchtbildungsphase haben Spitzpaprika einen erhöhten Nährstoffbedarf. Versorgen Sie die Pflanzen daher regelmäßig mit einem geeigneten Gemüsedünger und beachten Sie dabei die Dosierung des jeweiligen Produkts. Dafür eignet sich unser GemüseProfi Langzeitdünger oder alternativ unser Bio Profi-Gemüsedünger mit rein pflanzlichen Inhaltsstoffen.
Eine Stütze kann bei größeren Pflanzen sinnvoll sein, damit die Triebe bei Wind oder unter dem Gewicht vieler Früchte nicht abknicken. Außerdem können die allerersten Blüten bei jungen Pflanzen entfernt werden, damit die Pflanze zunächst stärker in ihr Wachstum investiert.