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Buschtomaten wachsen meist stark verzweigt und werden im Gegensatz zu klassischen Stabtomaten mehrtriebig kultiviert. Da die Seitentriebe in der Regel nicht entfernt werden, entfällt das regelmäßige Ausgeizen. Entdecken Sie unsere Auswahl verschiedener Sorten.
Wir bei GemüseProfi bieten Ihnen eine große Auswahl verschiedener Buschtomaten-Jungpflanzen an. Das Angebot unterscheidet sich unter anderem in Wuchsstärke, Fruchtgröße, Farbe und Geschmack. Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung sind Buschtomaten jedoch nicht automatisch klein oder kompakt – je nach Sorte können sie durchaus kräftig und ausladend wachsen.


Als Buschtomate werden Tomatenpflanzen bezeichnet, die stark verzweigt und mehrtriebig wachsen. Im Gegensatz zu klassischen Stabtomaten werden ihre Seitentriebe meist nicht entfernt, sondern bleiben an der Pflanze und tragen selbst Blüten und Früchte.
Viele buschig wachsende Tomaten unterscheiden sich außerdem in ihrem Wachstumsverhalten von klassischen Stabtomaten. Dabei spielen die Begriffe determiniertes und indeterminiertes Wachstum eine wichtige Rolle.
Viele Buschtomaten wachsen determiniert. Das bedeutet, dass ihr Triebwachstum nach einer bestimmten Zeit beziehungsweise nach dem Erreichen einer sortentypischen Größe endet. Anschließend konzentriert sich die Pflanze stärker auf die bereits angelegten Blüten und Früchte. Stabtomaten wachsen dagegen meist indeterminiert weiter und bilden während der Saison fortlaufend neue Triebe und Blüten.
Allerdings wachsen nicht alle Buschtomaten determiniert. Auch einige indeterminiert wachsende Sorten können buschig und mehrtriebig kultiviert werden. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Wildtomaten. Werden sie nicht auf einen einzelnen Haupttrieb aufgeleitet, entwickeln sie zahlreiche Seitentriebe und wachsen entsprechend breit und buschig.
Bei determiniert wachsenden Buschtomaten reift ein größerer Teil der Früchte häufig innerhalb eines kürzeren Zeitraums ab. Die Ernte fällt dadurch oft gebündelter aus als bei Stabtomaten, die über einen längeren Zeitraum kontinuierlich neue Früchte nachbilden.
Buschtomaten können sich je nach Sorte deutlich in Wuchs, Fruchtgröße und Verwendung unterscheiden. Besonders ausladend wachsen beispielsweise Johannisbeertomaten wie unsere Rote und Gelbe Murmel. Deutlich kompakter bleiben dagegen viele Balkontomaten, die sich besonders gut für Kübel oder Hängegefäße auf dem Balkon eignen.
Optisch besonders ist die Sorte 'Fuzzy Wuzzy' mit behaarten, gestreiften und leicht spitz zulaufenden Früchten. Klassische Salattomaten finden sich mit den aromatischen Sorten 'Jani' und 'Rotkäppchen'. Mit 'Silbertanne' gehört sogar eine Fleischtomate zu unserem Buschtomaten-Sortiment.


Wie viel Platz eine Buschtomate benötigt, hängt stark von ihrer Sorte und Wuchsform ab. Kompakt wachsende Sorten lassen sich gut im Topf oder Kübel kultivieren. Stark ausladende Buschtomaten benötigen dagegen vor allem seitlich ausreichend Platz und eignen sich besser für eine freie Fläche im Beet oder Garten. Sie wachsen weniger in die Höhe als klassische Stabtomaten und können ihre Triebe weit über den Boden beziehungsweise in die Breite ausbreiten.
Wie andere Tomaten bevorzugen auch Buschtomaten einen sonnigen, warmen und möglichst geschützten Standort. Ein Gewächshaus ist für den Anbau möglich, aber nicht grundsätzlich notwendig.
Beim Anbau im Pflanzgefäß sollte die Topfgröße an die jeweilige Sorte und ihre Wuchsstärke angepasst werden. Sehr kompakte Buschtomaten kommen mit vergleichsweise wenig Platz zurecht, während kräftiger wachsende Sorten von einem größeren Erdvolumen profitieren.
Ein regelmäßiges Ausgeizen ist bei Buschtomaten normalerweise nicht notwendig. Wächst eine Pflanze jedoch sehr dicht und buschig, kann es sinnvoll sein, einzelne Seitentriebe oder Blätter zu entfernen. Dadurch gelangt mehr Luft ins Pflanzeninnere und die Blätter können nach Regen oder dem Gießen schneller abtrocknen. Anders als Stabtomaten müssen sie zudem nicht kontinuierlich nach oben aufgeleitet werden. Ganz ohne Halt kommen jedoch nicht alle Sorten aus: Mit zunehmendem Fruchtgewicht können sich einzelne Triebe nach unten biegen oder abbrechen. Häufig genügt bereits ein kurzer Pflanzstab, an dem besonders belastete Triebe locker befestigt werden.
Wie andere Tomaten gehören auch Buschtomaten zu den Starkzehrern und benötigen während der Wachstums- und Fruchtphase ausreichend Nährstoffe. Besonders bei der Kultur im Pflanzgefäß ist eine regelmäßige Nachdüngung wichtig, da der begrenzte Wurzelraum nur geringe Nährstoffreserven bietet. Für die laufende Versorgung eignet sich beispielsweise unser Bio Profi-Tomatendünger, der speziell auf den Nährstoffbedarf von Tomaten abgestimmt ist. Zu stickstoffreich sollte dennoch nicht gedüngt werden, da dies ein starkes Blattwachstum auf Kosten von Blüten und Früchten fördern kann.

Die Größe von Buschtomaten ist stark sortenabhängig. Einige bleiben kompakt, während andere kräftig wachsen und sich mit zahlreichen Seitentrieben weit ausbreiten können.
Die Bezeichnung Buschtomate sagt daher allein noch nichts über die endgültige Pflanzengröße aus.
Buschtomaten müssen in der Regel nicht ausgegeizt werden. Ihre Seitentriebe sind Teil der natürlichen Wuchsform und bilden selbst Blüten und Früchte.
Werden zu viele Seitentriebe entfernt, kann dies deshalb auch den Ertrag reduzieren.
Eine klassische Aufleitung wie bei Stabtomaten ist bei Buschtomaten meist nicht erforderlich.
Bei starkem Fruchtbehang kann eine leichte Stütze dennoch sinnvoll sein, damit einzelne Triebe unter dem Gewicht der Früchte nicht abknicken.
Viele Buschtomaten können im Topf oder Kübel angebaut werden. Entscheidend ist jedoch die jeweilige Sorte: Kompakt wachsende Pflanzen benötigen weniger Platz als kräftige und ausladende Buschtomaten.
Die Gefäßgröße sollte deshalb immer an die Wuchsstärke der Sorte angepasst werden.
Buschtomaten werden meist mehrtriebig kultiviert und in der Regel nicht ausgegeizt. Viele Sorten haben ein begrenztes Wachstum und bilden ihre Früchte innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums.
Stabtomaten wachsen dagegen meist über die gesamte Saison weiter, werden häufig eintriebig aufgeleitet und regelmäßig ausgegeizt.