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Blockpaprika-Pflanzen

Blockpaprika sind mit ihren großen, knackigen Früchten und dem mild-süßlichen Geschmack echte Allrounder für Garten und Küche. Je nach Sorte reifen die dickwandigen Früchte grün, gelb, orange, rot oder sogar violett aus. Ob zum Knabbern, Füllen, Grillen oder Kochen: mit unseren Blockpaprika-Jungpflanzen holen Sie sich bunte Vielfalt und aromatische Früchte in den eigenen Garten.

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Blockpaprika-Pflanzen kaufen – große Früchte, kräftiger Geschmack

Blockpaprika erkennt man an ihrer typischen blockigen Form, den ausgeprägten Fruchtkammern und den dicken, knackigen Fruchtwänden. Je nach Sorte können die Früchte eine beachtliche Größe erreichen und bis zu etwa 200 g wiegen. Geschmacklich sind Blockpaprika meist mild und angenehm süß. Geerntet werden können sie bereits grün oder erst nach der vollständigen Ausfärbung, wenn sie je nach Sorte gelb, orange oder rot sind.

Besonders gut entwickeln sich Blockpaprika an warmen, geschützten Standorten. Im Gewächshaus finden die wärmeliebenden Pflanzen ideale Bedingungen, aber auch ein sonniger, windgeschützter Platz im Freiland eignet sich für den Anbau.

Pflegehinweise

Die Königsblüte: Bei Blockpaprika lohnt sich das Ausbrechen

Beim Anbau von Paprika kann es bei großfrüchtigen Blockpaprika sinnvoll sein, die erste Blüte der Pflanze zu entfernen. Diese sogenannte Königsblüte sitzt dort, wo sich der Haupttrieb zum ersten Mal verzweigt. Wird sie frühzeitig abgeknipst, steckt die junge Pflanze ihre Kraft zunächst stärker in das Wachstum von Trieben und Blättern. So kann sie einen kräftigen Pflanzenaufbau entwickeln, bevor sie später mehrere große Früchte trägt.

Das Entfernen der Königsblüte unterscheidet sich vom klassischen Ausgeizen bei Tomaten: Es geht nicht darum, regelmäßig Seitentriebe zu entfernen, sondern gezielt die erste Blüte auszubrechen. Dadurch wird die erste Fruchtbildung etwas hinausgezögert und die junge Pflanze kann zunächst weiter wachsen und einen kräftigen Pflanzenaufbau entwickeln. Gerade bei Blockpaprika mit ihren großen und schweren Früchten kann das später von Vorteil sein.

So entfernen Sie die Königsblüte richtig

Die Königsblüte finden Sie meist dort, wo sich der Haupttrieb zum ersten Mal verzweigt. Sobald die Blüte gut erkennbar ist, können Sie sie vorsichtig mit den Fingern abknipsen. Anschließend kann die Pflanze ihre Energie zunächst in das weitere Wachstum investieren und später kräftige Triebe und erste Paprika ausbilden.

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Blockpaprika stützen – große Früchte brauchen Halt

Blockpaprika können große und schwere Früchte entwickeln, die für die Triebe der Pflanze durchaus eine Belastung darstellen. Wachsen mehrere Früchte gleichzeitig heran, können einzelne Zweige unter ihrem Gewicht abknicken. Eine Pflanzenstütze gibt der Pflanze zusätzlichen Halt und verhindert, dass die Triebe unter der Last nach unten hängen oder abbrechen.

Bringen Sie die Stütze am besten frühzeitig an, solange die Pflanze noch klein ist. Die Triebe können dann bei Bedarf locker mit einer Gartenschnur daran befestigt werden, ohne sie einzuschnüren oder zu beschädigen.

Ernte

Blockpaprika ernten: Grün oder vollreif?

Blockpaprika müssen nicht zwingend vollständig ausgefärbt geerntet werden. Bereits grüne Früchte sind essbar und schmecken meist etwas herber und weniger süß. Wer ein besonders süßes und aromatisches Geschmackserlebnis möchte, lässt die Früchte länger an der Pflanze und wartet, bis sie ihre sortentypische Farbe erreicht haben.

Trägt die Pflanze gleichzeitig viele Früchte, kann es sich lohnen, einen Teil bereits grün zu ernten. Dadurch wird die Pflanze entlastet und kann ihre Kraft in die weitere Blüten- und Fruchtbildung stecken.

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Blockpaprika in der Küche – ideal zum Füllen und Einfrieren

Durch ihre große, kompakte Form und die dicken Fruchtwände eignen sich Blockpaprika besonders gut zum Füllen. Ob klassisch mit Reis und Hackfleisch oder pflanzlich mit Linsen, Tofu, Gemüse oder pflanzlichem Hack – bei der Füllung sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Auch überbacken aus dem Ofen sind gefüllte Blockpaprika ein leckeres und sättigendes Gericht.

Die dicke Fruchtwand macht Blockpaprika außerdem ideal zum Grillen und Braten. Sie bleibt auch bei hoher Hitze schön saftig und kann außen kräftig angeröstet werden, während das Fruchtfleisch im Inneren weich und aromatisch wird. Im Vergleich zu dünnwandigeren Paprikasorten brauchen Blockpaprika dafür etwas länger, behalten aber auch besser ihre Form.

Blockpaprika einfrieren und später genießen:

Haben Sie eine größere Menge Paprika geerntet, können Sie diese ganz einfach einfrieren. Waschen Sie die Paprika, entfernen Sie Kerne und Stiel und schneiden Sie sie je nach Verwendungszweck in Würfel, Streifen oder größere Stücke. Eingefroren eignen sie sich später besonders für warme Gerichte wie Gemüsepfannen, Soßen oder Suppen. Nach dem Auftauen sind die Stücke etwas weicher als frisch, was bei diesen Gerichten jedoch kaum eine Rolle spielt.


FAQ – Fragen? Wir haben Antworten!

Wann und wie pflanze ich Blockpaprika?

Blockpaprika sind wärmeliebende Pflanzen und sollten erst nach den Eisheiligen, etwa ab Mitte Mai, ins Freiland gepflanzt werden. Bis dahin können noch Spätfröste auftreten, die den Pflanzen schaden. Wählen Sie einen sonnigen, warmen und möglichst windgeschützten Standort. Ein lockerer, humusreicher und nährstoffreicher Boden bietet ideale Bedingungen für kräftiges Wachstum und eine reiche Ernte.

Beim Einpflanzen werden die Blockpaprika-Jungpflanzen bis zu den Keimblättern in die Erde gesetzt und anschließend gut angegossen. Während der Wachstumszeit sollte der Boden gleichmäßig feucht bleiben, Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Da Blockpaprika viele und große Früchte ausbilden, haben sie einen hohen Nährstoffbedarf. Arbeiten Sie beispielsweise unseren  Bio Profi-Gemüsedünger bereits vor der Pflanzung in den Boden ein. Alternativ können Sie unsere GemüseProfi Langzeitdünger verwenden.

Muss man bei Blockpaprika die erste Blüte entfernen?

Die erste Blüte bei Paprika, auch Königsblüte genannt, muss nicht zwingend entfernt werden, es ist bei Blockpaprika jedoch empfehlenswert. Durch das Ausbrechen der ersten Blüte wird die Bildung der ersten Frucht etwas verzögert. Die Pflanze kann dadurch zunächst weiter wachsen und einen kräftigeren Pflanzenaufbau entwickeln, bevor sie ihre Energie in die Fruchtbildung steckt.

Das ist besonders bei Blockpaprika sinnvoll, da sie je nach Sorte deutlich größere und schwerere Früchte als Spitz- oder Snackpaprika ausbilden können. Eine kräftige Pflanze bietet dafür eine gute Grundlage.

Warum braucht Blockpaprika eine Pflanzenstütze?

Blockpaprika können sortenbedingt besonders große und schwere Früchte entwickeln. Ohne ausreichenden Halt können die Triebe unter dem Fruchtgewicht oder bei stärkerem Wind abknicken oder abbrechen. Eine Pflanzenstütze entlastet die Triebe und sorgt dafür, dass die Pflanze auch mit mehreren heranwachsenden Früchten stabil steht. So lässt sich vermeiden, dass Triebe beschädigt werden und Früchte verloren gehen.

Kann man Blockpaprika auch grün ernten?

Ja, Blockpaprika können grundsätzlich auch grün geerntet werden. Die Früchte schmecken in diesem Reifestadium meist etwas herber und weniger süß als vollständig ausgereifte Paprika. Je nach Gericht kann dieser kräftigere Geschmack aber durchaus erwünscht sein.

Ein weiterer Vorteil der grünen Ernte: Wenn die Pflanze bereits viele Früchte trägt, kann das Ernten einzelner grüner Paprika sie entlasten. So kann sie ihre Kraft stärker in die weitere Blüten- und Fruchtbildung investieren.