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Freilandtomaten überzeugen mit ihrer besonderen Robustheit und eignen sich ideal für den Anbau im Garten unter freiem Himmel. Sie kommen mit wechselhafter Witterung besser zurecht und sind weniger anfällig für Krankheiten oder das Aufplatzen der Früchte. Bei guter Pflege liefern sie über viele Wochen hinweg eine reichhaltige und aromatische Ernte.
Viele Tomatensorten lassen sich grundsätzlich auch ohne Gewächshaus oder Tomatendach im Freiland anbauen. Wie gut das funktioniert, hängt jedoch stark von Standort und Witterung ab.
Als Freilandtomaten führen wir hier deshalb gezielt besonders robuste Sorten, die mit Regen und wechselhaftem Wetter besser zurechtkommen und weniger anfällig für Krankheiten sowie das Aufplatzen der Früchte sind.


Alle Freilandtomaten in unserem Sortiment sind samenfest. Dadurch können Sie aus ausgereiften Früchten eigenes Saatgut gewinnen und im nächsten Jahr zur Aussaat verwenden. Zwar gibt es auch F1-Hybride Freilandtomatensorten, diese führen wir in unserem Sortiment derzeit jedoch nicht.
Zur Auswahl stehen unterschiedliche Wuchs- und Fruchttypen: die kompakte Buschtomate Jani, die gelbe und rote Johannisbeertomate Murmel, die orangefarbene Salattomate Auriga sowie die gelbe Cocktail-Cherrytomate Sunviva.
Damit finden Sie bei uns sowohl kleine Naschtomaten als auch größere Früchte für Salate und Küche.
Ob Busch- oder Stabtomate, sagt nichts darüber aus, wie gut eine Sorte fürs Freiland geeignet ist. Entscheidend ist die Robustheit der jeweiligen Tomatensorte.
Robuste Tomatenpflanzen können nach den Eisheiligen, in der Regel ab Mitte Mai, direkt ins Beet oder den Kübel gepflanzt werden. Eine zusätzliche Überdachung oder ein Gewächshaus ist bei diesen Sorten nicht zwingend notwendig. Ein Regendach kann dennoch sinnvoll sein, da es die Pflanzen zusätzlich vor länger anhaltender Nässe schützt.
Trotz ihrer höheren Widerstandsfähigkeit sollten die Pflanzen möglichst gute Bedingungen bekommen. Achten Sie auf einen sonnigen und luftigen Standort sowie ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen, damit das Laub nach Regen schnell abtrocknen kann. Gegossen wird möglichst direkt im Wurzelbereich, sodass Blätter und Triebe nicht unnötig nass werden.


Die Kraut- und Braunfäule gehört zu den gefürchtetsten Tomatenkrankheiten. Verursacht wird sie durch den pilzähnlichen Erreger Phytophthora infestans. Besonders bei feuchter Witterung kann sich die Krankheit schnell ausbreiten und innerhalb kurzer Zeit große Teile der Pflanze schädigen.
Typische Anzeichen sind zunächst braune bis graubraune Flecken auf den Blättern. Später können auch Stängel und Früchte befallen werden. An den Tomaten entstehen dann braune, feste Stellen, während das Laub zunehmend abstirbt.
Unsere Freilandtomatensorten sind gegenüber Kraut- und Braunfäule weniger anfällig als viele klassische Tomatensorten. Vollständig resistent sind sie jedoch auch nicht. Bei dauerhaft feuchtem Wetter und starkem Infektionsdruck kann es ebenfalls zu einem Befall kommen.
Ihr Vorteil liegt vor allem darin, dass sie unter schwierigen Bedingungen häufig länger gesund bleiben und das Risiko eines starken Befalls geringer ist.
Die Pflege von Tomaten im Freiland unterscheidet sich grundsätzlich nicht von der anderer Tomatenpflanzen. Stabtomaten sollten regelmäßig ausgegeizt und mit einer stabilen Stütze, wie zum Beispiel Tomatenhaken, versehen werden. Buschtomaten werden dagegen in der Regel nicht ausgegeizt und benötigen meist nur eine leichte Stütze, damit schwere Triebe und Früchte nicht abknicken.
Bei sehr dicht wachsenden Buschtomaten kann es sinnvoll sein, einzelne Blätter oder Triebe vorsichtig auszulichten. So gelangt mehr Luft in die Pflanze und das Laub kann nach Regen schneller abtrocknen.
Johannisbeertomaten bilden eine Besonderheit, da sie sehr stark verzweigt und eher wild wachsen. Bei ihrer Pflege gelten deshalb teilweise andere Empfehlungen als bei klassischen Busch- oder Stabtomaten.
Wie alle Tomaten gehören auch sie zu den Starkzehrern. Vor dem Einpflanzen kann reifer Kompost als Grunddüngung in den Boden eingearbeitet werden. Im Laufe der Saison sollten die Pflanzen anschließend regelmäßig mit einem passenden Tomatendünger weitergedüngt werden. Besonders in Kübeln oder sehr durchlässigen Böden können starke Niederschläge Nährstoffe schneller auswaschen.
Bei guter Pflege können Sie sich im Sommer über einen schönen, aromatischen Ertrag direkt aus dem eigenen Garten freuen.

Freilandtomaten sind besonders robuste Sorten, die sich gut für den Anbau ohne Gewächshaus oder Tomatendach eignen.
Sie kommen mit Regen und wechselhafter Witterung besser zurecht als viele klassische Tomatensorten.
Dadurch ist der Anbau an ungeschützten Standorten weniger riskant.
In unserem Sortiment finden Sie die buschig wachsende Jani, die Johannisbeertomate Murmel in Gelb und Rot, die orangefarbene Salattomate Auriga sowie die gelbfrüchtige Cherrytomate Sunviva.
Ja. Wichtig sind ein ausreichend großes Pflanzgefäß, eine gute Drainage sowie eine regelmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung.
Die passende Kübelgröße hängt von der jeweiligen Sorte ab.
Grundsätzlich genauso wie andere Tomaten. Stabtomaten werden ausgegeizt und gestützt, Buschtomaten meist nicht.
Wichtig sind außerdem ein sonniger Standort sowie eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung.