Für jede Lieferung ab 100 € ist der Versand in Deutschland kostenfrei.
Ob als cremige Suppe, aromatisches Ofengemüse oder süße Leckerei, frisch geerntete Kürbisse sind in der Küche vielseitig einsetzbar. Mit einem sonnigen Standort, nährstoffreichem Boden und ausreichend Wasser schaffen Sie die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kürbisernte.
Ab 4,75 €
Ab 4,75 €
Ab 4,75 €
Ab 4,75 €
Ab 4,75 €
Ab 4,75 €
Ab 4,75 €
Kürbispflanzen erfreuen sich bei vielen Hobbygärtnerinnen und -gärtnern großer Beliebtheit. Kein Wunder: Sie sind vergleichsweise pflegeleicht und belohnen uns bei guten Standortbedingungen mit einer reichhaltigen Ernte. Bereits eine einzelne Pflanze kann je nach Sorte und Anbaubedingungen mehrere Kürbisse hervorbringen. Vor allem kleinfrüchtige Sorten wie Hokkaido tragen häufig bis zu acht Früchte pro Pflanze. Großfrüchtige Kürbisse bilden dagegen meist weniger, dafür aber deutlich größere Exemplare aus. Grundsätzlich gilt: Je weniger Früchte eine Pflanze versorgen muss, desto größer können die einzelnen Kürbisse heranwachsen.

Kürbisse gibt es in vielen verschiedenen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Während einige Sorten besonders aromatisches Fruchtfleisch für Suppen und Ofengerichte liefern, eignen sich andere durch ihre besondere Konsistenz oder Größe für spezielle Zubereitungen. Entdecken Sie bei GemüseProfi die beliebtesten Kürbissorten für den eigenen Garten.

Diese Kürbissorten liefern aromatische Früchte und eignen sich mit ihrer vielseitigen Verwendung besonders gut für die Selbstversorgung.
Der Hokkaido gehört zu den beliebtesten Kürbissorten im Garten. Sein aromatisch-nussiges Fruchtfleisch kann inklusive Schale verarbeitet werden und eignet sich besonders für Suppen, Ofengemüse oder Kürbispüree.
Der birnenförmige Butternut überzeugt mit seinem cremigen, leicht süßlichen Geschmack und einem hohen Anteil an Fruchtfleisch. Er eignet sich hervorragend für Suppen, Currys oder aus dem Ofen.
Der Muskatkürbis ist bekannt für sein intensiv aromatisches Fruchtfleisch und seine kräftige orange Farbe. Die kleinere Sorte 'Mini Musk' ist besonders gut für kleinere Haushalte geeignet.
Suchen Sie nach etwas Abwechslung in der Küche? Dann treffen Sie mit diesen Sorten die richtige Wahl.
Nach dem Garen zerfällt das Fruchtfleisch in spaghettiähnliche Fasern und ist damit eine spannende Alternative zu klassischen Kürbisgerichten.
Mikrowellenkürbis 'Sam Bicolor'
Die kleinen Früchte sind ideal für Einzelportionen und können einfach im Ganzen zubereitet werden. Der Name verrät es schon, diese Sorte können sie in der Mikrowelle garen und das in unter 10 Minuten!


Zum Schnitzen und als besondere Deko eignen sich vor allem große oder einzigartig geformte Kürbissorten.
Mit seiner kräftigen Größe und der klassischen Kürbisform eignet er sich ideal zum Schnitzen. Das Fruchtfleisch kann teilweise auch verarbeitet werden.
Patissonkürbis 'Sunburst F1' & 'Blanc'
Die tellerförmigen Früchte fallen durch ihre ungewöhnliche Form auf und sind sowohl im Beet als auch auf dem Teller ein Blickfang.
Kürbisse gelten als pflegeleichte und dankbare Gartenpflanzen. Damit sich aus den kleinen Jungpflanzen kräftige Ranken und zahlreiche aromatische Früchte entwickeln, benötigen sie vor allem einen warmen Standort, ausreichend Platz und eine gute Nährstoffversorgung.
Kürbispflanzen sind sehr wärmeliebend und reagieren empfindlich auf Kälte und Frost. Mit dem Auspflanzen ins Freiland sollten Sie deshalb bis nach den Eisheiligen Mitte Mai warten. Erst wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, finden die wärmebedürftigen Pflanzen optimale Bedingungen für ein gesundes Wachstum.
Kürbisse bevorzugen einen sonnigen Standort mit einem lockeren, humusreichen und nährstoffreichen Boden. Da die Pflanzen zu den Starkzehrern gehören, benötigen sie während der Saison viele Nährstoffe. Besonders gut wachsen sie beispielsweise auf einem gut verrotteten Kompost oder in einem mit Langzeitdünger angereicherten Beet.
Auch der Anbau im Hochbeet oder in großen Pflanzgefäßen ist möglich. Für Kübel sollten Sie jedoch ausreichend große Gefäße mit mindestens 60 Litern Fassungsvermögen wählen. Die kräftigen Pflanzen bilden lange Ranken und große Blätter aus. Je nach Sorte sollten Sie etwa 2 bis 4 Quadratmeter Fläche pro Pflanze einplanen.

Wer wenig Platz im Garten hat, kann Kürbisse auch in die Höhe wachsen lassen. An Rankgittern oder Rankbögen können die Triebe platzsparend geführt werden, gleichzeitig liegen die Früchte weniger auf dem feuchten Boden und sind besser vor Schnecken geschützt.

Mit ihren großen Blättern bedecken Kürbispflanzen den Boden und können dadurch die Verdunstung reduzieren. Diese Eigenschaft macht sie zu einem interessanten Partner in Mischkulturen.
Eine bekannte Kombination ist die sogenannte Milpa-Mischkultur aus Kürbis, Mais und Bohnen. Während der Mais als Rankhilfe für die Bohnen dient und in die Höhe wächst, bedecken die Kürbispflanzen mit ihren Blättern den Boden und halten ihn länger feucht. Bohnen wiederum können als Leguminosen Stickstoff aus der Luft binden und damit zur Nährstoffversorgung im Beet beitragen.
Auch Kapuzinerkresse, Ringelblumen oder Sonnenblumen sind gute Begleiter für Kürbisse.
Nicht empfehlenswert ist dagegen eine direkte Nachbarschaft mit Pflanzen derselben Familie oder anderen Starkzehrern. Kürbisgewächse wie Zucchini, Gurken und Melonen haben ähnliche Ansprüche und können sich gegenseitig Nährstoffe wegnehmen. Außerdem können sich gemeinsame Krankheiten wie der Echte Mehltau leichter ausbreiten. Ähnliches gilt für Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika, Chili, Kartoffeln, Auberginen oder Physalis.
Für eine reiche Ernte benötigen Kürbispflanzen vor allem ausreichend Wasser. Die Früchte bestehen zu einem großen Teil aus Wasser, weshalb die Pflanzen während der Fruchtbildung einen besonders hohen Wasserbedarf haben. Bei Trockenheit können Kürbisse Blüten oder bereits angesetzte Früchte abwerfen.
Beim Gießen sollten Sie möglichst direkt den Wurzelbereich versorgen und die Blätter nicht regelmäßig benetzen. Feuchte Blätter können Pilzkrankheiten begünstigen.


Kürbispflanzen sind grundsätzlich robust und bei einem passenden Standort wenig anfällig. Dennoch können unter ungünstigen Bedingungen Krankheiten wie Mehltau auftreten oder Schädlinge die Pflanzen schwächen. Mit einigen einfachen Maßnahmen lassen sich viele Probleme vermeiden.
Echter und Falscher Mehltau gehören zu den häufigsten Krankheiten bei Kürbispflanzen. Achten Sie deshalb darauf, beim Gießen möglichst nur den Wurzelbereich zu bewässern und die Blätter trocken zu halten. Ein sonniger, luftiger Standort unterstützt außerdem eine schnelle Abtrocknung nach Regen.
Befallene Blätter sollten entfernt und nicht über den Kompost entsorgt werden, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden.
Da Kürbisfrüchte direkt auf dem Boden liegen können, ist ein Schutz vor Feuchtigkeit sinnvoll. Eine Unterlage aus Stroh, Miscanthus oder ähnlichem Material hält die Früchte trocken und reduziert das Risiko von Fäulnis.
Besonders junge Kürbispflanzen und frisch gebildete Früchte sind bei Nacktschnecken beliebt. In der Anfangsphase kann ein Schneckenkragen schützen. Auch ein naturnaher Garten mit vielen Nützlingen hilft dabei, Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben in Schach zu halten.
Bei Viruskrankheiten wie dem Kürbismosaikvirus gibt es keine Behandlungsmöglichkeit. Befallene Pflanzen sollten entfernt und nicht kompostiert werden.
Kürbisse werden geerntet, sobald sie vollständig ausgereift sind. Dies ist meist nach 3 bis 5 Monaten der Fall. Schneiden Sie den Kürbis mit einem sauberen, scharfen Messer oder einer Gartenschere ab und lassen Sie dabei etwa 5 bis 10 cm Stiel an der Frucht. Dieser schützt den Kürbis vor dem Eindringen von Krankheitserregern und verlängert die Haltbarkeit. Anschließend lassen sie sich bei 10 bis 15 °C an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort (z.B. im Keller) mehrere Monate lagern. Wichtig ist, die Früchte nicht zu stapeln, sondern mit etwas Abstand zueinander aufzubewahren, um Druckstellen und Fäulnis zu vermeiden.

Klopfen Sie leicht auf den Kürbis. Klingt er hohl und besitzt eine harte Schale sowie einen verholzten Stiel, ist er in der Regel erntereif.

Kürbisse sind nicht nur einfach anzubauen, sondern auch vielseitig in der Küche einsetzbar. Wichtig ist jedoch: Verzehren Sie ausschließlich essbare Speisekürbisse. Zierkürbisse enthalten giftige Bitterstoffe (Cucurbitacine) und sind nicht zum Verzehr geeignet. Schmeckt ein Kürbis ungewöhnlich bitter, sollte er grundsätzlich nicht gegessen werden. Je nach Sorte eignen sich Kürbisse für ganz unterschiedliche Gerichte. Hokkaido-, Butternut- oder Muskatkürbisse sind beliebte Zutaten für cremige Suppen, Ofengemüse, Currys oder Risotto.
Der Spaghettikürbis bildet nach dem Garen faseriges Fruchtfleisch und ist eine leckere Alternative zu klassischen Nudelgerichten.
Auch die Blüten essbarer Kürbisse können verzehrt werden. Sie können diese beispielsweise roh im Salat, gefüllt oder ausgebacken zubereiten. Für die Ernte eignen sich vor allem die männlichen Blüten, da sie keine Früchte bilden. Weibliche Blüten erkennen Sie an der kleinen Verdickung direkt unterhalb der Blüte, aus ihr entwickelt sich später der Kürbis.
Selbst die Kürbiskerne lassen sich verwerten. Nach dem Herauslösen werden sie gründlich von Fruchtfleischresten befreit, getrocknet und anschließend in der Pfanne oder im Backofen geröstet. Die Kerne können mitsamt der Schale verzehrt werden, diese enthält wertvolle Ballaststoffe.
Kürbispflanzen werden nach den Eisheiligen (ab Mitte Mai), sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, ins Freiland gepflanzt. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort mit einem lockeren, humusreichen und nährstoffreichen Boden. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, das Beet mit reifem Kompost oder einem organischen Langzeitdünger anzureichern. Auch ein gut verrotteter Komposthaufen eignet sich hervorragend als Pflanzplatz.
Da Kürbispflanzen sehr ausladend wachsen, sollten Sie einen Pflanzabstand von etwa 100 bis 150 Zentimetern einhalten. Je nach Sorte benötigt eine Pflanze ungefähr 2 bis 4 Quadratmeter Platz.
Je nach Sorte und Witterung benötigen Kürbisse von der Aussaat bis zur Ernte etwa 90 bis 120 Tage.
Wer statt Samen vorgezogene Jungpflanzen setzt, spart im Freiland rund drei bis vier Wochen Entwicklungszeit und kann entsprechend früher die ersten Kürbisse ernten.
Kürbisse sollten nicht direkt neben anderen Kürbisgewächsen wie Zucchini, Gurken oder Melonen wachsen. Auch Nachtschattengewächse wie Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Chili, Auberginen oder Physalis sind keine idealen Pflanznachbarn. Diese Pflanzen haben ähnliche Nährstoffansprüche und konkurrieren als Starkzehrer um die verfügbaren Nährstoffe. Zudem können sich gemeinsame Krankheiten, beispielsweise Mehltau, leichter ausbreiten.
Wie viele Kürbisse eine Pflanze trägt, hängt vor allem von der Sorte sowie den Standort- und Pflegebedingungen ab. Im Durchschnitt können Sie mit etwa 2 bis 5 Früchten pro Pflanze rechnen. Kleinfrüchtige Sorten wie Hokkaido bilden bei optimalen Bedingungen oft deutlich mehr Kürbisse; bis zu 8 Früchte pro Pflanze sind möglich. Grundsätzlich gilt: Je weniger Früchte eine Pflanze trägt, desto größer können diese heranwachsen.