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Frisch, knackig und vielseitig – unsere Salatpflanzen bringen Abwechslung auf den Teller und in den Garten. Ob klassische Kopfsalate, zarte Pflücksalate oder aromatischer Rucola: Mit den unterschiedlichen Sorten ernten Sie über die ganze Saison hinweg frische Blätter direkt aus dem eigenen Beet oder Balkonkasten.

Salat anzubauen ist unkompliziert und ermöglicht eine frische Ernte direkt aus dem eigenen Garten, Hochbeet oder vom Balkon. Dabei ist die Auswahl deutlich vielfältiger, als es auf den ersten Blick scheint: Es gibt grüne und rote Sorten, glatte oder gekräuselte Blätter sowie kompakte Köpfe und locker wachsende Pflücksalate. Auch geschmacklich reicht die Vielfalt von mild und zart bis würzig oder leicht herb. Viele Sorten benötigen nur wenig Platz, wachsen zügig und können bereits wenige Wochen nach dem Einpflanzen geerntet werden. Wenn Sie bei uns Salatsetzlinge kaufen, erhalten Sie kräftige, vorgezogene Jungpflanzen, mit denen Sie direkt in die Gartensaison starten können.
Da Salat häufig roh verzehrt wird, legen wir besonderen Wert auf einen möglichst zurückhaltenden Pflanzenschutz. Unsere Salatpflanzen tragen kein Bio-Siegel, werden jedoch nicht gezielt vorbeugend mit Insektiziden behandelt.
Vor dem Versand werden die Pflanzen sorgfältig kontrolliert, von beschädigten oder unschönen Blättern befreit und für den Versand vorbereitet. So erhalten Sie kräftige Salatsetzlinge aus unserer eigenen Gärtnerei, die nach dem Einpflanzen direkt weiterwachsen können.
Unser Sortiment reicht von milden, grünen Salaten bis zu roten, gekräuselten und leicht herben Sorten. Für eine fortlaufende Ernte bieten wir einen Pflücksalat-Mix aus Eichblattsalat, Lollo Rosso und Lollo Bionda an. Nach Bedarf können die äußeren Blätter abgeschnitten werden, während das Herz der Pflanzen stehen bleibt. Dadurch wachsen über einen längeren Zeitraum immer wieder neue Blätter nach. Auch Rucola und verschiedene Babyleaf-Mischungen lassen sich mehrfach beernten.
Wer über den Sommer hinaus frischen Salat aus dem eigenen Garten ernten möchte, kann robuste Wintersalatpflanzen kaufen. Radicchio und Zuckerhutsalat gehören zu den Zichoriensalaten, bilden kompakte Köpfe und überzeugen mit ihrem leicht herben Geschmack. Da sie kühle Temperaturen und leichte Fröste vertragen, ermöglichen sie eine Ernte bis weit in die kalte Jahreszeit.
Ergänzt wird die Auswahl durch junge Blattkulturen wie Spinat, Blattsenf und Pak Choi. Ihre zarten Blätter können je nach Art frisch im Salat verwendet werden. Einige dieser Pflanzen finden Sie zusätzlich in unserer Kategorie Blattgemüse, da sie sowohl jung als Salat als auch ausgewachsen für warme Gerichte geeignet sind.


Salatpflanzen dürfen nicht zu tief gesetzt werden. Der Wurzelballen sollte etwa so tief in die Erde kommen, wie er zuvor im Anzuchttray stand. Das Herz der Pflanze und der empfindliche Wurzelhals müssen oberhalb der Erde bleiben. Werden die Pflanzen zu tief gesetzt, sammelt sich dort leichter Feuchtigkeit und das Risiko für Fäulnis steigt.
Salate benötigen ausreichend Platz für ein gesundes Wachstum. Halten Sie je nach Sorte einen Pflanzabstand von mindestens 25 Zentimetern ein. So können sich die Köpfe gleichmäßig entwickeln und die Blätter liegen nicht dicht übereinander. Eine gute Luftzirkulation sorgt dafür, dass die Pflanzen nach Regen oder dem Gießen schneller abtrocknen. Dadurch lässt sich das Risiko für Fäulnis und Schimmel verringern.
Da junge Salatpflanzen bei Schnecken besonders beliebt sind, empfiehlt sich ein frühzeitiger Schutz. Die Setzlinge können direkt beim Einpflanzen mit einem Schneckenkragen umgeben werden. Dieser erschwert Schnecken den Zugang zur Pflanze und kann außerdem dabei helfen, das Gießwasser gezielt im Wurzelbereich zu halten.
Salat benötigt eine gleichmäßige Wasserversorgung. Der Boden sollte nicht austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein. Gießen Sie möglichst direkt an der Wurzel und vermeiden Sie es, die Blätter ständig zu befeuchten. Besonders bei dicht wachsenden Köpfen kann anhaltende Nässe schnell zu Fäulnis führen.
Salate gehören überwiegend zu den Schwachzehrern und benötigen deshalb keine stark vorgedüngte Erde. Ein lockerer, humoser Gartenboden ist in der Regel ausreichend. Bei längerer Kulturdauer oder erkennbar schwachem Wachstum kann ein niedrig dosierter Flüssigdünger für Salat verwendet werden. Dieser unterstützt die Blattbildung, ohne die Pflanzen unnötig stark mit Nährstoffen zu versorgen.


Wie Salat geerntet wird, hängt von der jeweiligen Art ab. Pflücksalat und lockere Bataviasalate können über einen längeren Zeitraum nach und nach abgepflückt werden. Dazu werden regelmäßig die äußeren Blätter abgeschnitten oder vorsichtig abgebrochen, während das Herz der Pflanze unbeschädigt stehen bleibt. Aus der Mitte wachsen anschließend neue Blätter nach.
Auch Blattsenf, Spinat und Babyleaf können mehrfach beenterntet werden. Hier lassen sich entweder einzelne äußere Blätter entnehmen oder mehrere Blätter einige Zentimeter über dem Boden abschneiden. Solange das Pflanzenherz beziehungsweise der Vegetationspunkt erhalten bleibt, treiben die Pflanzen in der Regel erneut aus.
Kopfbildende Salate werden dagegen meist vollständig entnommen. Dazu gehören unter anderem Kopfsalat, Romanasalat, Eisbergsalat, Radicchio, Zuckerhutsalat und kompakt gewachsener Bataviasalat. Sobald der Kopf seine typische Größe erreicht hat, wird er mit einem scharfen Messer knapp über dem Boden abgeschnitten. Auch Endiviensalat wird gewöhnlich als ganzer Kopf geerntet.
Auch der Erntezeitpunkt spielt eine Rolle. Nach mehreren Stunden Sonneneinstrahlung ist der Nitratgehalt in den Blättern meist niedriger als am frühen Morgen. Salat, Spinat und andere Blattgemüse werden deshalb idealerweise am späten Nachmittag oder frühen Abend geerntet. Für eine gute Haltbarkeit sollten die Blätter möglichst trocken sein und anschließend zügig gekühlt werden.
Nach der vollständigen Ernte können Strunk und Wurzel aus dem Beet entfernt werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn die Fläche direkt neu bepflanzt werden soll oder die Pflanze Anzeichen von Fäulnis oder Krankheiten zeigt.
Beim sogenannten Schießen bildet der Salat einen langen Blütenstängel, anstatt einen kompakten Kopf oder viele zarte Blätter zu entwickeln. Die Blätter werden dadurch meist fester und bitterer. Begünstigt wird das Schossen je nach Salatart und Sorte durch lange Tage, hohe Temperaturen, Trockenheit und andere Stressfaktoren.
Klassische Kopf- und Pflücksalate eignen sich besonders gut für den Anbau im Frühjahr. Viele Sorten können bereits im März oder April als Vor- oder Zwischenkultur gesetzt werden. Im Hochsommer sollten möglichst schossfeste Sorten gewählt, an einem halbschattigen Standort gepflanzt und gleichmäßig mit Wasser versorgt werden.
Andere Salate werden dagegen gezielt im Sommer für die Ernte im Herbst und Winter gepflanzt. Dazu gehören je nach Sorte Radicchio, Zuckerhutsalat und Endivien. Auch Rucola und Spinat lassen sich im Spätsommer erneut anbauen und bis weit in den Herbst hinein ernten. Welche Pflanzzeit geeignet ist und wie lange die Pflanzen im Beet bleiben können, hängt daher immer von der jeweiligen Salatart, der Sorte und der Witterung ab.

Viele Salatpflanzen können bereits ab März oder April ins Freiland gesetzt werden, sofern der Boden frostfrei ist.
Der geeignete Pflanzzeitpunkt hängt jedoch von der jeweiligen Art und Sorte ab. Radicchio, Zuckerhutsalat und Endivien werden beispielsweise häufig im Sommer für die Ernte im Herbst und Winter gepflanzt.
Salatpflanzen sollten nicht tiefer gesetzt werden, als sie zuvor im Anzuchttray standen.
Der Wurzelhals und das Herz der Pflanze müssen oberhalb der Erde bleiben. Eine zu tiefe Pflanzung erhöht das Risiko für Fäulnis.
Für Salate empfiehlt sich je nach Sorte ein Abstand von mindestens 25 Zentimetern.
Dadurch können sich die Pflanzen gut entwickeln und die Blätter nach Regen oder dem Gießen schneller abtrocknen.
Salat benötigt eine gleichmäßige Wasserversorgung. Der Boden sollte stets leicht feucht bleiben, ohne dauerhaft nass zu sein.
Besonders während warmer und trockener Perioden muss regelmäßig direkt im Wurzelbereich gegossen werden.
Pflücksalate, Rucola, Babyleaf, Spinat und Blattsenf lassen sich häufig mehrfach ernten.
Dafür werden die äußeren Blätter oder Triebe abgeschnitten, während das Pflanzenherz beziehungsweise der Vegetationspunkt stehen bleibt. Kopfbildende Salate werden dagegen meist vollständig geerntet.