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Entdecken Sie jetzt Wintergemüse-Pflanzen bei GemüseProfi. Ob im Freiland, Hochbeet oder Gewächshaus: Wintergemüse lässt sich vielseitig anbauen und ermöglicht eine kontinuierliche Ernte bis weit in die kalte Saison hinein.
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Wer auch im Herbst und Winter frisches Gemüse aus dem Garten ernten will, trifft mit Wintergemüse die richtige Wahl. Viele dieser Sorten sind nicht nur besonders aromatisch, sondern versorgen Sie auch in den kalten Monaten mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen. So können Sie Ihre Anbaufläche nahezu das gesamte Jahr über nutzen und sich selbst dann noch über eine frische Ernte freuen, wenn die meisten Sommergemüse schon längst abgeerntet sind.


Wintergemüse zeichnet sich durch seine besondere Widerstandsfähigkeit gegenüber niedrigen Temperaturen aus. Viele Sorten besitzen natürliche Schutzmechanismen gegen Frost: Sie lagern beispielsweise Zucker in ihren Zellen ein, der wie ein natürlicher Frostschutz wirkt und das Gefrieren erschwert. Ein ähnlicher Effekt zeigt sich übrigens bei Speiseeis: Durch den enthaltenen Zucker gefriert es nicht zu einem komplett festen Block, sondern bleibt vergleichsweise cremig. Auf diese Weise können zahlreiche Wintergemüsearten Minusgrade gut überstehen und oft verfeinern sie dadurch sogar ihr Aroma.
Viele Gärtnerinnen und Gärtner verbinden die Erntezeit vor allem mit dem Sommer. Tatsächlich kann man mit einer guten Planung sogar nahezu das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ernten. Während zwischen Juni und Oktober viele Sommerkulturen abgeerntet werden, beginnt gleichzeitig die Pflanzzeit für zahlreiche Wintergemüsearten – nun übernehmen vitaminreiche Kohlsorten und schmackhafte Salate und Rüben die Hauptrolle im Gemüsegarten. In dieser Zeit nutzen die Jungpflanzen die noch warmen Temperaturen und vielen Sonnenstunden, um kräftige Wurzeln und ausreichend Blattmasse zu entwickeln. So sind sie bestens auf die kalte Jahreszeit vorbereitet und können im Herbst, Winter oder sogar im Frühjahr des Folgejahres geerntet werden. Für eine erfolgreiche Ernte ist jedoch der richtige Zeitpunkt entscheidend. Werden Wintergemüsepflanzen zu spät gesetzt, bleibt ihnen oft nicht genügend Zeit, um sich vor den ersten Frösten ausreichend zu entwickeln. Da bei Temperaturen unter etwa 5°C kaum noch Wachstum stattfindet, können sie häufig erst deutlich später im folgenden Jahr geerntet werden. Sind die Pflanzen bis dahin noch nicht kräftig genug, besteht außerdem das Risiko, dass sie starke Fröste nicht unbeschadet überstehen.

Neben dem Pflanzzeitpunkt spielt auch der Standort eine entscheidende Rolle für eine erfolgreiche Winterernte. Wie die meisten Kulturpflanzen bevorzugen auch Wintergemüse-Jungpflanzen einen lockeren, humusreichen Boden in dem sie sich gut verwurzeln können. Zudem sollte der Boden ausreichend mit Nährstoffen versorgt sein. Dafür können Sie reifen Kompost oder einen GemüseProfi Langzeitdünger einarbeiten. Eine zusätzliche Düngung im Herbst und Winter ist nicht zu empfehlen.
Je nach Gemüseart unterscheidet sich der Nährstoffbedarf. Wie viele andere Kulturpflanzen lässt sich Wintergemüse auch in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer einteilen. Starkzehrer benötigen einen besonders nährstoffreichen Boden, während Schwachzehrer auch mit einem geringen Nährstoffbedarf zurecht kommen und auf eine Überversorgung sogar empfindlich reagieren können.
Achten Sie außerdem auf einen Standort, der auch im Winter möglichst viel Sonnenlicht erhält. Da die Tage im Winter wesentlich kürzer sind und die Sonne flacher steht, empfiehlt sich ein Platz mit Südausrichtung oder ein sonnig gelegenes Hochbeet.
Wenn Sie den richtigen Pflanzzeitpunkt wählen und auf einen geeigneten Standort sowie eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung achten, steht einer reichhaltigen Winterernte nichts mehr im Wege.
Wintergemüse lässt sich in verschiedene Pflanzengruppen einteilen, die sich in Wuchsform, Verwendung und Frostverträglichkeit unterscheiden. Dazu gehören Kohl, Knollen- und Wurzelgemüse sowie verschiedene Salate und Blattgemüse.

Ein Klassiker unter den Wintergemüse! Zahlreiche Kohlarten sind gut wintertauglich und eignen sich hervorragend für den Anbau im eigenen Garten während der kalten Monate.
Besonders frostverträglich sind Grünkohl, Schwarzkohl und Rosenkohl, die auch Temperaturen bis etwa -15°C gut überstehen können. Rotkohl und Weißkohl sind etwas empfindlicher und sollten bei starken Frösten entweder mit einem Vlies geschützt oder rechtzeitig geerntet werden. Der Wirsing liegt in Bezug auf die Frosthärte zwischen diese beiden Gruppen und gilt als mäßig winterhart.

Knollen- und Wurzelgemüse ist im Winter besonders beliebt, da viele dieser Kulturen nicht nur gut frostverträglich sind, sondern sich auch hervorragend lagern lassen. Viele dieser Arten sind dafür geeignet, über den Winter im Boden zu bleiben und je nach Bedarf frisch geerntet zu werden.
Besonders frosthart sind Pastinaken, die Temperaturen bis etwa -15 °C gut überstehen und nach Frost sogar an Aroma gewinnen. Auch Schwarzwurzeln und Steckrüben gelten als sehr kälteresistent und können häufig problemlos im Boden überwintern.
Rote Bete und Karotten sind ebenfalls wintertauglich, reagieren jedoch empfindlicher auf starke und anhaltende Fröste sowie wechselnde Bodenfeuchtigkeit. Knollensellerie ist deutlich frostempfindlicher und verträgt nur leichten Frost bis etwa -5 °C – er sollte daher rechtzeitig vor strengeren Minusgraden geerntet werden.

Im Winter gibt es keinen frischen Salat? Das stimmt nicht:
Auch in den kalten Monaten lassen sich verschiedene Salate und Blattgemüse anbauen und ernten. Zu den frostharte Arten zählen Feldsalat, Zuckerhutsalat, Endiviensalat, Spinat, Winterportulak (Postelein) sowie Chicorée.
Besonders Feldsalat, Spinat und Winterportulak gelten als sehr robust und liefern auch bei niedrigen Temperaturen frisches Grün. Endivie und Zuckerhut sind ebenfalls gut wintertauglich, sollten bei starkem Frost oder längeren Kälteperioden jedoch z.B. mit einem Vlies geschützt werden.
Chicorée nimmt eine Sonderrolle ein: Er wird aus vorbereiteten Wurzeln im Dunkeln zum Austreiben gebracht. Ohne Lichteinfluss bilden sich zarte, helle Blätter, die mild im Geschmack sind, während sie bei Licht leicht bitter werden.

Wintergemüse ist nicht nur robust im Anbau, sondern auch besonders wertvoll für die Küche. Viele Sorten liefern wichtige Nährstoffe wie Vitamin C, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe wie Eisen. Genau das kann der Körper in der kalten Jahreszeit gut gebrauchen.
Neben all seinen gesundheitlichen und kulinarischen Vorteilen bietet Wintergemüse noch einen weiteren besonderen Reiz: die Ernte in der kalten Jahreszeit. Frisches Gemüse aus dem Garten oder Hochbeet zu holen, während draußen Kälte und Dunkelheit herrschen, macht Wintergemüse zu etwas ganz Besonderem. Mit robusten Wintergemüse-Jungpflanzen von GemüseProfi schaffen Sie dafür die perfekte Grundlage und holen sich diesen Winter frisches, aromatisches Gemüse direkt aus dem eigenen Garten auf den Teller.
Die meisten Wintergemüse-Jungpflanzen werden zwischen Juni und Oktober ausgepflanzt. So haben sie genügend Zeit, kräftige Wurzeln und ausreichend Blattmasse zu entwickeln, bevor die Temperaturen dauerhaft unter etwa 5°C fallen und das Wachstum weitgehend zum Erliegen kommt. Der ideale Pflanzzeitpunkt hängt jedoch von der Gemüseart ab. Hinweise zum optimalen Pflanzzeitraum finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten.
Zu den besonders frostharten Wintergemüsearte zählen unter anderem Grünkohl, Schwarzkohl, Rosenkohl, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Feldsalat, Spinat und Winterportulak. Viele dieser Pflanzen vertragen Temperaturen bis zu -15°C. Verschiedene Kohlarten und auch Pastinaken entwickelt nach den ersten Frösten zudem ein milderen, leicht süßliches Aroma.
Ja, Wintergemüse eignet sich sowohl für das Freiland als auch für Hochbeete und Gewächshäuser. Wichtig ist ein möglichst sonniger Standort mit lockerem, humusreichem Boden. Bei kälteempfindlicheren Arten kann ein Vlies oder ein Folientunnel zusätzlichen Schutz vor starkem Frost bieten.
In der Regel nicht. Wintergemüse sollte bereits bei der Pflanzung mit Nährstoffen versorgt werden, beispielsweise durch reifen Kompost oder einen organischen Langzeitdünger.
Während der Herbst- und Wintermonate wachsen die meisten Kulturen aufgrund der niedrigen Temperaturen nur noch sehr langsam und benötigen daher keine zusätzliche Düngung. Da die Pflanzen die Nährstoffe bei niedrigen Temperaturen kaum aufnehmen können, könnte überschüssiger Dünger die Wurzeln sogar belasten.
Ja, viele Wintergemüsearten können den ganzen Winter über nach Bedarf geerntet werden. Wichtig ist jedoch, die Pflanzen möglichst nicht im gefrorenen Zustand zu ernten. Vor allem Blattgemüse kann dabei leicht beschädigt werden und nach dem Auftauen matschig oder schwarz werden. Am besten ernten Sie Wintergemüse an frostfreien Tagen. Bei Wurzelgemüse erleichtert eine Abdeckung aus Stroh oder Vlies die Ernte, da der Boden darunter länger frostfrei bleibt.