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Blattgemüse Jungpflanzen

Blattgemüse wie Spinat, Mangold und Pak Choi sind besonders vielseitige Gemüsesorten im eigenen Garten. Neben den klassischen Blattgemüsen bereichern auch Gemüsearten mit essbaren Blattstielen und Blattscheiden wie Stangensellerie, Porree und Knollenfenchel diese vielfältige Gruppe. Und wie Popeye schon im Zeichentrickfilm bewiesen hat: Blattgemüse schmeckt und weckt Kräfte!

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Blattgemüse Jungpflanzen kaufen – für eine abwechslungsreiche Ernte

Blattgemüse-Jungpflanzen sind eine vielseitige Bereicherung für den eigenen Garten: Viele Arten sind unkompliziert im Anbau, wachsen schnell und liefern auf wenig Platz eine reiche Ernte. Wer sich an etwas anspruchsvollere Kulturen wagen möchte, findet mit Knollenfenchel eine interessante Herausforderung. Und auch für kleine Gärten oder Balkone ist Blattgemüse ideal, denn viele Arten gedeihen problemlos platzsparend im Hochbeet, Topf oder Kübel.

Stöbern Sie durch unser Sortiment und entdecken Sie die passenden Sorten für Ihre individuellen Anbaubedingungen.

Unser Sortiment

Unsere Blattgemüse im Überblick

Zu unserem Blattgemüse gehören Mangold, Spinat, Pak Choi, Knollenfenchel, Porree und Stangensellerie. Die Gemüsearten unterscheiden sich dabei in Wuchsform und essbaren Pflanzenteilen: Während bei Mangold und Spinat vor allem die Blätter geerntet werden, stehen bei Stangensellerie die Blattstiele sowie bei Porree und Knollenfenchel die Blattscheiden im Mittelpunkt.

Blattsalate haben wir bewusst ausgeklammert, da Sie diese in unserer eigenen Kategorie für Salate finden.

Anbauhinweise

Anbau und Ernte: Blattgemüse mit besonderen Eigenschaften

So vielfältig wie unser Blattgemüse ist, so unterschiedlich sind auch seine Eigenschaften im Anbau und bei der Ernte. Während sich einige Sorten besonders einfach und über einen langen Zeitraum beernten lassen, benötigen andere etwas mehr Aufmerksamkeit oder bringen ganz eigene Besonderheiten mit. Werfen wir deshalb einen genaueren Blick auf einige unserer Blattgemüse.

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Mangold & Spinat – mehrfach ernten

Mangold und Spinat lassen sich über einen längeren Zeitraum mehrfach ernten. Werden jeweils nur einzelne Blätter entnommen und das Herz der Pflanze stehen gelassen, kann die Pflanze weiterwachsen und immer wieder frisches Blattgemüse liefern.

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Pak Choi – schnell wachsendes Blattgemüse

Pak Choi gehört zu den schnell wachsenden Blattgemüsen, welches bereits nach 6 bis 8 Wochen erntereif ist. Daher eignet er sich besonders gut für eine zügige Ernte. Je nach gewünschter Menge kann die ganze Pflanze geerntet werden, alternativ lassen sich auch einzelne äußere Blätter entnehmen.

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Porree – robust und vielseitig

Porree überzeugt vor allem durch seine lange Erntezeit und seine Robustheit. Je nach Sorte kann er über viele Monate im Beet bleiben und teilweise sogar den Winter über geerntet werden. So lässt sich frischer Porree auch dann genießen, wenn im Garten bereits deutlich weniger Gemüse wächst.

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Stangensellerie – saftig und aromatisch

Beim Stangensellerie werden nicht die Blätter, sondern vor allem die fleischigen Blattstiele geerntet. Für kräftige, saftige Stangen benötigt er ausreichend Wasser und eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Dadurch ist er etwas anspruchsvoller als viele andere Blattgemüse, belohnt die richtige Pflege aber mit einer reichen Ernte.

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Knollenfenchel – etwas anspruchsvoller

Knollenfenchel bildet unter guten Bedingungen eine aromatische, fleischige Knolle aus verdickten Blattscheiden. Er reagiert allerdings empfindlich auf starke Temperaturschwankungen, Trockenheit und andere Stressfaktoren und kann dann vorzeitig schossen. Eine gleichmäßige Wasserversorgung und möglichst konstante Wachstumsbedingungen sind deshalb besonders wichtig.

Blattgemüse anbauen – Standort und Pflege

Die Ansprüche von Blattgemüse können je nach Pflanzenart deutlich variieren. Während beispielsweise Spinat mit kühleren Temperaturen gut zurechtkommt, bevorzugen wärmeliebende Arten wie Knollenfenchel einen geschützten, möglichst gleichmäßigen Standort. Detaillierte Hinweise zu den Ansprüchen finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten. Grundsätzlich sind ein passender Standort, eine ausreichende Wasserversorgung und eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung aber entscheidend für ein gesundes Wachstum.

01

Standort

Viele Blattgemüse gedeihen an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Die genauen Lichtansprüche unterscheiden sich jedoch je nach Art.

02

Wasser

Eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit ist für die meisten Blattgemüse wichtig. Gerade bei schnell wachsenden Kulturen sollte der Boden nicht vollständig austrocknen.

03

Nährstoffe

Auch beim Nährstoffbedarf gibt es Unterschiede. Deshalb sollte die Düngung an die jeweilige Gemüseart angepasst werden.

04

Krankheiten und Schädlinge bei Blattgemüse

Blattläuse, Schnecken und verschiedene Pilzerkrankungen können den Blattgemüsepflanzen das Leben schwer machen. Besonders bei feuchter Witterung können Mehltau und Blattflecken auftreten, während Pak Choi als Kohlgewächs auch von typischen Kohlschädlingen befallen werden kann.

Mit einem passenden Standort, einer bedarfsgerechten Wasser- und Nährstoffversorgung sowie ausreichend Platz für eine gute Durchlüftung schaffen Sie gute Voraussetzungen für kräftige Pflanzen und können das Risiko für Krankheiten und Schädlingsbefall reduzieren. Einen vollständigen Schutz bietet das jedoch nicht. Auf den Produktseiten der einzelnen Gemüsearten finden Sie weitere Hinweise zu typischen Krankheiten und Schädlingen sowie deren Vorbeugung.

Ernte & Lagerung

Blattgemüse ernten und lagern

Blattgemüse schmeckt frisch geerntet am besten und sollte möglichst zeitnah verarbeitet werden. Besonders empfindlich sind Mangold und Spinat: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie in einem leicht feuchten Tuch oder einem luftdurchlässigen Behälter meist nur etwa 1 bis 2 Tage frisch. Auch Pak Choi sollte möglichst innerhalb weniger Tage verbraucht werden; in ein leicht feuchtes Tuch gewickelt kann er im Kühlschrank etwa 2 bis 5 Tage frisch bleiben.

Porree und Stangensellerie sind etwas länger haltbar und können im Gemüsefach des Kühlschranks etwa eine Woche oder länger aufbewahrt werden. Porree sollte dabei möglichst ungewaschen gelagert werden. Knollenfenchel hält sich ebenfalls einige Tage im Kühlschrank und bleibt in einem feuchten Tuch besonders lange knackig.

Wer größere Mengen erntet, kann viele Blatt- und Stängelgemüse außerdem einfrieren. Mangold, Spinat, Pak Choi, Porree, Stangensellerie und Knollenfenchel sind hierfür grundsätzlich geeignet. Meist empfiehlt es sich, das Gemüse vorher kurz zu blanchieren und anschließend gut abkühlen zu lassen. So lässt sich die Ernte deutlich länger haltbar machen.

Zubereitungstipps

Blattgemüse in der Küche

Ob roh, gedünstet, gebraten oder als Zutat in Suppen und anderen Gerichten – Blattgemüse lässt sich vielseitig in der Küche verwenden. Zarte Spinatblätter und Babyleaf-Mangold eignen sich beispielsweise für Salate, Smoothies oder warme Gerichte, während kräftiger Mangold, Pak Choi und Stangensellerie gebraten, gedünstet oder gekocht werden können. Porree bringt mit seinem würzigen Aroma eine herzhafte Note in Suppen, Aufläufe und Gemüsegerichte, während Knollenfenchel roh oder gegart einen angenehm aromatischen Geschmack entwickelt.


FAQ – Fragen? Wir haben Antworten!

Welches Blattgemüse ist winterhart?

Zu den winterharten bzw. sehr kälteverträglichen Blattgemüsen gehören vor allem Winterspinat und Winterporree. Auch Mangold kann milde Winter überstehen und verträgt leichten Frost, sollte bei stärkeren Frösten aber mit einem Vlies geschützt werden. Pak Choi ist dagegen nicht wirklich winterhart, verträgt als kältetolerante Pflanze aber leichte Fröste.

Eine Übersicht über die Sorten, die sich besonders gut für die kalte Jahreszeit eignen, finden Sie in unserer Kategorie Wintergemüse.

Welches Blattgemüse eignet sich für den Anbau im Topf?

Viele Blattgemüse eignen sich gut für den Anbau im Topf oder Kübel, da sie vergleichsweise wenig Platz benötigen. Beispielsweise können Mangold, Spinat, Pak Choi, Knollenfenchel, Stangensellerie und Porree aus unserem Sortiment im Gefäß kultiviert werden.

Als grobe Orientierung sollten Sie je nach Gemüseart mit etwa 5 bis 15 Litern Erde pro Pflanze rechnen. Spinat kommt auch mit weniger aus, während beispielsweise Mangold und Stangensellerie mehr Platz bevorzugen. Wichtig sind außerdem ausreichend tiefe Pflanzgefäße, nährstoffreiche Erde und eine gleichmäßige Wasserversorgung.

Auch Salate eignen sich gut für den Anbau im Topf und können platzsparend auf Balkon oder Terrasse kultiviert werden.

Ist Mangold eine mehrjährige Pflanze?

Nein, Mangold ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet er seine kräftigen Blätter und Blattstiele und kann bei regelmäßiger Ernte über viele Monate beerntet werden. Übersteht die Pflanze den Winter, treibt sie im zweiten Jahr erneut aus, beginnt dann aber vergleichsweise schnell zu blühen. Die Blätter werden dabei zunehmend gröber und weniger zart, weshalb Mangold in der Regel als einjährige Kultur angebaut wird.

Kann man Spinat das ganze Jahr anbauen?

Spinat kann fast das ganze Jahr über angebaut werden. Allerdings eignen sich nicht alle Sorten für jede Jahreszeit: Es gibt beispielsweise besonders winterharte Sorten für die Herbst- und Winterkultur sowie Sorten, die sich besser für die Aussaat im Frühjahr eignen.

Für eine Ernte im Frühjahr können Sie geeignete Spinatsorten bereits im Spätsommer oder Herbst aussäen und die Pflanzen über den Winter im Beet lassen. Eine weitere Aussaat ist im Frühjahr möglich, sodass bis in den Frühsommer geerntet werden kann. Im Hochsommer ist der Anbau dagegen schwieriger, da Spinat bei Wärme und langen Tagen schneller schosst. Mit passenden Sorten und mehreren Aussaaten zu unterschiedlichen Zeitpunkten lässt sich die Erntezeit deutlich verlängern.

Welche Teile vom Stangensellerie sollte man essen?

Beim Stangensellerie werden vor allem die fleischigen Blattstiele gegessen, wie es der Name schon verrät. Aber auch die Blätter sind essbar und eignen sich beispielsweise zum Würzen von Suppen, Saucen oder Salaten. Die Blätter können ähnlich wie Kräuter verwendet und bei Bedarf sogar eingefroren werden.