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Ob Petersilie, Schnittlauch oder Koriander – unsere klassischen Küchenkräuter sind die bewährten Allrounder der Küche. Viele Küchenkräuter lassen sich unkompliziert im Garten, Hochbeet oder Topf anbauen und über einen langen Zeitraum frisch ernten.

Bei GemüseProfi erhalten Sie klassische Küchenkräuter als kräftige, gut entwickelte Jungpflanzen im praktischen 6er-Tray. Die Pflanzen sind bereits vorgezogen und können nach der Lieferung direkt ins Gartenbeet, Hochbeet oder in geeignete Pflanzgefäße gesetzt werden. Wer mehr Platz im Kräutergarten hat oder größere Mengen pflanzen möchte, kann alternativ zwei 6er-Trays mit einem kleinen Preisvorteil wählen. Einzelne Pflanzen lassen sich natürlich auch gut mit Familie, Freunden oder Nachbarn teilen.
Weitere beliebte Küchenkräuter finden Sie in unseren separaten Kategorien für Basilikum und mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Oregano, Majoran, Bohnenkraut, Thymian oder Salbei.
Unser Sortiment umfasst klassische Küchenkräuter mit ganz unterschiedlichen Aromen und Einsatzmöglichkeiten. Von mild-würzigen Kräutern für den täglichen Gebrauch bis hin zu kräftigeren Arten für Suppen, Salate oder internationale Gerichte ist einiges dabei. Damit finden Sie eine gute Auswahl für einen abwechslungsreichen Kräutergarten im Beet, auf dem Balkon oder mit geeigneten Arten auch auf der Fensterbank.

Petersilie gehört zu den bekanntesten Küchenkräutern überhaupt. Bei uns erhalten Sie sowohl eine glatte als auch krause Sorte. Glatte Petersilie schmeckt meist etwas kräftiger und aromatischer, während die krause Variante durch ihre stark gekräuselten Blätter auffällt und sich ebenfalls vielseitig zum Würzen und Garnieren verwenden lässt.

Schnittlauch bringt ein mildes Zwiebelaroma in die Küche und kann über längere Zeit regelmäßig geerntet werden. Besonders gut passt er zu Quark, Kartoffeln oder Eierspeisen. Schnittknoblauch erinnert geschmacklich an Knoblauch, lässt sich jedoch ähnlich unkompliziert wie Schnittlauch verwenden und verursacht keinen typischen Knoblauchgeruch im Atem. Schnittsellerie besitzt dagegen ein kräftiges Selleriearoma und eignet sich besonders zum Würzen von Suppen, Eintöpfen und anderen herzhaften Gerichten.

Liebstöckel, häufig auch als Maggikraut bezeichnet, gehört zu den besonders intensiv schmeckenden Küchenkräutern. Schon wenige Blätter reichen aus, um Suppen und Eintöpfen ein kräftiges Aroma zu verleihen. Dill ist vor allem aus Gurken-, Kartoffel- und Fischgerichten bekannt. Kerbel schmeckt deutlich feiner und passt gut zu Saucen, Salaten und klassischen Kräutermischungen.

Koriander hebt sich mit seinem charakteristischen Aroma stark von vielen anderen Küchenkräutern ab und ist in der asiatischen, orientalischen und lateinamerikanischen Küche verbreitet. Verwenden lassen sich sowohl die frischen Blätter als auch die später gebildeten Samen, wobei beide ein deutlich unterschiedliches Aroma besitzen. Blattfenchel besitzt feine, aromatische Blätter mit einem leicht süßlichen Anisgeschmack und eignet sich beispielsweise für Gemüsegerichte, Salate und Fisch.
Die meisten klassischen Kräuter wachsen am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Petersilie, Schnittlauch, Kerbel oder Schnittsellerie kommen auch mit etwas weniger Sonne gut zurecht, während Dill, Koriander oder Blattfenchel möglichst hell stehen sollten.
Beim Boden bevorzugen viele dieser Kräuter eine lockere, humose und gleichmäßig feuchte Erde. Staunässe sollte vermieden werden, vollständig austrocknen sollte der Wurzelbereich insbesondere bei Petersilie, Schnittlauch und Schnittsellerie jedoch ebenfalls nicht. Bei der Kultur im Topf oder Balkonkasten ist daher regelmäßiges Gießen besonders wichtig, da die Erde dort deutlich schneller austrocknet als im Beet.
Die meisten klassischen Küchenkräuter in unserem Sortiment zählen zu den Schwachzehrern und benötigen daher nur eine zurückhaltende Nährstoffversorgung. Eine Ausnahme ist Liebstöckel, der deutlich kräftiger wächst und entsprechend mehr Nährstoffe benötigt. Besonders bei der Kultur im Topf oder Balkonkasten kann ein geeigneter Kräuterdünger sinnvoll sein, da der verfügbare Nährstoffvorrat dort begrenzt ist. Hierfür eignet sich unser Flüssigdünger für Kräuter und Salate, der sich einfach über das Gießwasser dosieren lässt.


Schnittlauch, Schnittknoblauch und Liebstöckel sind mehrjährige Pflanzen und treiben in der Regel nach dem Winter erneut aus. Sie eignen sich daher gut als dauerhafte Grundlage für einen Kräutergarten. Petersilie ist zwar nicht mehrjährig, gilt aber als vergleichsweise kältetolerant und kann häufig bis weit in den Herbst hinein geerntet werden.
Einige Küchenkräuter sorgen zudem selbst für Nachwuchs. Schnittknoblauch kann sich über seine Samen im Beet ausbreiten, wenn die Blütenstände ausreifen dürfen. Ähnlich verhält es sich mit Koriander und Dill: Beide sind zwar einjährig, säen sich an geeigneten Standorten jedoch häufig selbst aus, wenn die Samenstände stehen bleiben. So können im folgenden Jahr ohne gezielte Neuaussaat neue Pflanzen im Beet erscheinen.
Viele Küchenkräuter können über einen längeren Zeitraum regelmäßig beerntet werden. Der wiederholte Schnitt fördert bei zahlreichen Arten den Neuaustrieb und hilft dabei, die Pflanzen kompakt und kräftig zu halten. Je nach Kräuterart werden einzelne Blätter, ganze Stängel oder Triebspitzen geerntet. Wichtig ist, nie zu viel auf einmal zu entfernen, damit genügend Blattmasse für das weitere Wachstum erhalten bleibt.
Bei Schnittlauch und Schnittknoblauch können die Halme einige Zentimeter über dem Boden abgeschnitten werden. Petersilie wird am besten von außen nach innen geerntet, wobei immer einige jüngere Blätter im Pflanzenzentrum stehen bleiben sollten. Auch bei Dill, Kerbel, Koriander, Blattfenchel oder Schnittsellerie können regelmäßig einzelne Triebe oder Blätter entnommen werden.
Für das beste Aroma sollten Küchenkräuter möglichst vor oder zu Beginn der Blüte geerntet werden. Mit der Blütenbildung verändert sich bei vielen Arten das Aroma, und die Pflanze steckt zunehmend Energie in Blüten und Samen. Wer weiterhin vor allem Blätter ernten möchte, kann Blütenstände daher frühzeitig entfernen.

Bei einigen Küchenkräutern können nicht nur die Blätter, sondern auch die Blüten verwendet werden. Schnittlauchblüten sind beispielsweise essbar und bringen mit ihrem mild-würzigen Aroma Farbe in Salate und andere Gerichte. Auch die Blüten von Dill und Koriander lassen sich in der Küche verwenden. Bleiben sie an der Pflanze, können später zusätzlich die ausgereiften Samen geerntet und als Gewürz genutzt werden.
Frisch geerntete Küchenkräuter besitzen meist das intensivste Aroma. Wenn größere Mengen anfallen, lassen sich viele Arten jedoch gut haltbar machen. Welche Methode sich eignet, hängt vom jeweiligen Kraut ab: Einige behalten ihr Aroma auch getrocknet gut, während andere beim Trocknen deutlich an Geschmack verlieren und sich deshalb besser zum Einfrieren eignen.
Beim Trocknen sollten die Kräuter möglichst schonend und ohne starke Hitze behandelt und anschließend trocken sowie lichtgeschützt aufbewahrt werden. Zum Einfrieren können die Kräuter klein geschnitten und portionsweise vorbereitet werden.

Liebstöckel · Dill · Kerbel · Koriandersamen
Petersilie · Blattfenchel · Schnittlauch · Schnittknoblauch · Schnittsellerie · Korianderblätter
Viele klassische Kräuter lassen sich problemlos im Topf oder Balkonkasten anbauen. Besonders gut eignen sich beispielsweise Petersilie, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Kerbel und Koriander.
Wichtig sind ein ausreichend großes Pflanzgefäß, Abzugslöcher gegen Staunässe und eine regelmäßige Wasserversorgung.
Zu den mehrjährigen Kräutern in unserem Sortiment gehören Schnittlauch, Schnittknoblauch und Liebstöckel.
Sie können mehrere Jahre am selben Standort wachsen und treiben nach dem Winter erneut aus. Petersilie ist dagegen zweijährig, während Dill, Kerbel und Koriander in der Regel einjährig kultiviert werden.
Schnittlauch, Schnittknoblauch und Liebstöckel sind winterhart und können in der Regel im Garten überwintern.
Ihre oberirdischen Pflanzenteile können im Winter teilweise oder vollständig einziehen, bevor die Pflanzen im Frühjahr erneut austreiben. Petersilie ist ebenfalls vergleichsweise kältetolerant, aber nicht mehrjährig.
Viele Kräuter können gemeinsam in einem Kräuterbeet oder Hochbeet wachsen, sofern ihre Ansprüche an Standort, Boden und Feuchtigkeit ähnlich sind.
Petersilie und Schnittlauch bevorzugen beispielsweise einen humosen und gleichmäßig feuchten Boden. Bei stark wachsenden Arten wie Liebstöckel sollte dagegen ausreichend Abstand zu kleineren Kräutern eingeplant werden.
Viele Kräuter können während der Saison regelmäßig geerntet werden. Schnittlauch, Schnittknoblauch, Petersilie oder Schnittsellerie treiben nach einem maßvollen Schnitt erneut aus.
Wichtig ist, nicht die gesamte Blattmasse auf einmal zu entfernen und der Pflanze zwischen stärkeren Ernten ausreichend Zeit für den Neuaustrieb zu geben.