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Die Salattomate ‘Paul Robeson’ ist eine alte, samenfeste Salattomate russischer Herkunft. Ihre dunkelrotbraunen bis kastanienfarbenen Früchte mit charakteristischen olivgrünen Schultern begeistern mit einem besonders vollmundigen, fruchtig-süßwürzigen Aroma.
| Pflanzzeit | Mai, Juni |
|---|---|
| Erntezeit | Juli, August, September, Oktober |
| Standort | sonnig |
| Pflanzabstand | 50 x 50 |
| Wasserbedarf | mittel |
Die alte, samenfeste Tomatensorte ‘Paul Robeson’ stammt ursprünglich aus Sibirien und wurde nach dem amerikanischen Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler Paul Robeson benannt, der auch in der damaligen Sowjetunion große Bekanntheit erlangte. Unter diesem Sortennamen sind zwei unterschiedliche Varianten verbreitet: eine vor allem in Europa bekannte Salattomate und eine großfruchtigere Fleischtomate, die hauptsächlich in den USA angebaut wird.
Die Salattomate ‘Paul Robeson’ wächst als kräftige Stabtomate bis zu zwei Meter hoch und benötigt eine stabile Rankhilfe. Ihre mittelfrüh reifenden, rundlichen bis leicht ovalen Früchte erreichen ein Gewicht von bis zu 150 g. Besonders auffällig ist ihre ungewöhnliche Färbung: Das Dunkelrotbraun bis Kastanienbraun der reifen Früchte geht im oberen Bereich in olivgrüne Schultern über. Das saftige Fruchtfleisch überzeugt mit einem vollmundigen, fruchtig-süßlichen und leicht würzigen Aroma.
Die Sorte eignet sich sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch im Freiland. Da die Früchte bei starken Niederschlägen zum Aufplatzen neigen können, ist ein warmer, sonniger und möglichst regengeschützter Standort empfehlenswert.
Die Salattomate ‘Paul Robeson’ bevorzugt einen warmen, sonnigen und möglichst regengeschützten Standort. Sie eignet sich sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch im geschützten Freiland. Der Boden sollte locker, humusreich und nährstoffreich sein. Da Tomaten frostempfindlich sind, sollten sie erst nach den letzten Nachtfrösten, in der Regel ab Mitte Mai, ins Freiland gepflanzt werden. Ein Pflanzabstand von etwa 50 × 50 cm bietet den Pflanzen ausreichend Platz.
Als hochwachsende Stabtomate benötigt ‘Paul Robeson’ eine stabile Rankhilfe und sollte regelmäßig ausgegeizt werden. Besonders im Gewächshaus bietet sich die Aufleitung an Schnüren an. Dafür eignen sich unsere Tomatenhaken, mit denen die Pflanzen platzsparend und sicher in die Höhe geführt werden können.
Tomaten zählen zu den Starkzehrern und benötigen während der gesamten Wachstumsperiode ausreichend Nährstoffe. Unser Bio Profi-Tomatendünger versorgt die Pflanzen durch seine Langzeitwirkung mit wichtigen Nährstoffen. Ergänzend kann unser fermentierter Schachtelhalmextrakt zur vorbeugenden Pflanzenstärkung eingesetzt werden. Wichtig ist außerdem eine gleichmäßige Wasserversorgung, ohne die Blätter unnötig zu benetzen.
Die ersten reifen Früchte können je nach Witterung und Pflanzzeitpunkt ab Ende Juli geerntet werden. Die Ernte erstreckt sich anschließend über den Sommer bis in den Herbst hinein. Reife Tomaten erkennt man an ihrer charakteristischen dunkelrotbraunen Färbung mit olivgrünen Schultern.
Früchte nachreifen lassen: Tomaten sind klimakterische Früchte und können nach der Ernte bei Zimmertemperatur nachreifen, sofern sie ausreichend entwickelt sind.
Regenschutz nutzen: Die dünnschaligen Früchte neigen bei starkem Regen zum Aufplatzen. Ein Tomatendach schützt vor Niederschlägen und reduziert die Blattnässe.
Grüne Schultern beachten: Die olivgrünen Schultern sind sortentypisch und kein Zeichen mangelnder Reife. Reife Früchte sind dunkelrotbraun und geben auf leichten Druck nach.
Saatgut gewinnen: Als samenfeste Sorte eignet sich ‘Paul Robeson’ zur eigenen Saatgutgewinnung. Für sortenechte Nachkommen sollte Fremdbestäubung vermieden werden.
| Farbe | rot-braun |
|---|---|
| Pflanzzeit | Mai, Juni |
| Sorte | Paul Robeson |
| bot. Name | Solanum lycopersicum |
| Familie | Nachtschattengewächse (Solanaceae) |
| Standort | sonnig |
| Erntezeit | Juli, August, September, Oktober |
| Nährstoffe | Vitamin A, B1, C, Carotinoide, Kalium, Magnesium |
| Größe (Frucht) | ø 5 - 7 cm, bis zu 150 g |
| Wuchshöhe | bis zu 2 m |
| Verwendung | Rohkost, gedünstet, gekocht, gebacken, gebraten |
| Rezeptideen | Soße, Salat, Pizza |
| Beetpartner | Kapuzinerkresse, Bohnen, Salat, Sellerie, Kohl, Zwiebel, Knoblauch, Basilikum, Petersilie |
| Beetfeinde | Erbsen, Fenchel, Kartoffeln |
| Krankheiten | Blattfleckenkrankheit, Blütenendfäule, Dürrfleckenkrankheit, Echter Mehltau, Flascher Mehltau, Frucht- und Stängelfäule, Korkwurzelkrankheit, Kraut- und Braunfäule, Samtfleckenkrankheit, Tomatenwelke |
| Schädlinge | Blattläuse, Gemüseeule, Kartoffelkäfer, Spinnmilben, Tomatenrostmilbe, Tomatenminierfliege, Tomatenminiermotte, Weiße Fliege |
| Entwicklungszeit | ca. 11 Wochen |
| Winterhart | nein |
| Mehrjährig | ja |
| Nachwachsend | teilweise |
| empfohlenes Anbausystem | geschütztes Freiland, Gewächshaus |
| Wärmebedarf | hoch |
| Nährstoffbedarf | Starkzehrer |
| Boden | locker, humos, nährstoffreich |