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Die 'Rote Murmel' ist eine früh reifende Tomatensorte. Sie bildet murmelartige, rote Früchte, die fruchtig, süß im Geschmack sind. Die Wildtomate ist überaus robust und gut für den Anbau im Freiland geeignet.
Unsere Tomaten haben eine Größe von 15 - 25 cm inkl. Topf.
| Pflanzzeit | April, Mai, Juni |
| Erntezeit | Juli, August, September, Oktober |
| Standort | sonnig |
| Pflanzabstand | 80 x 80 cm |
| Wasserbedarf | mittel |
Diese Tomatensorte zeichnet sich durch ihre besonders kleinen, runden Früchte aus. Diese haben einen Durchmesser von 1 cm und wiegen nur wenige Gramm. Die erste Ernte kann bereits im Juli erfolgen.
Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 150 cm und wird meist breiter als hoch. Dies ist auf die Bildung der vielen Seitentriebe zurückzuführen. Die Früchte hängen an vielen Rispen an allen Trieben, was sie sehr ertragreich macht.
Sie ist sowohl für den Anbau im Freiland als auch für die Topfkultur (min. 20 L) geeignet.
Diese Wildtomatensorte ist sehr widerstandsfähig und wenig anfällig für Krankheiten. Das macht sie ideal als Freilandtomate, aber auch für den Anbau auf dem Balkon, sofern genügend Platz vorhanden ist. Die Setzlinge können ab Mitte Mai ins Beet gepflanzt werden, dabei sollten sie möglichst tief gesetzt werden. Für den Anbau im Freiland bietet sich die Verwendung einer Anti-Unkrautfolie an, die sowohl Feuchtigkeit und Wärme im Boden hält, als auch das Wachstum von Beikräutern unterbindet. Zusätzlich reduziert sie die Infektionsgefahr durch Pilzsporen, welche durch Gießwasser vom Boden aufgewirbelt werden könnten.
Johannisbeertomaten sind äußerst pflegeleicht und vielseitig im Anbau. Sie wachsen gerne frei über benachbarte Stauden hinweg, ohne diesen zu schaden – dank ihrer feinen Blätter bleibt alles luftig und gesund. Ein Gerüst ist nicht zwingend notwendig, kann den Wuchs aber ordnen und die Ernte erleichtern. Besonders gut eignen sich Zäune oder zwei stabile Pfähle, an denen die bis zu zwei Meter langen Triebe befestigt werden können.
Auch ganz ohne Stütze entwickeln Johannisbeertomaten einen dichten, strauchartigen Wuchs. Die Triebe breiten sich zunächst am Boden aus und bilden ständig neue Seitentriebe, die sich übereinander legen und so Abstand zum Boden schaffen. Wer ohne Gerüst kultiviert, kann ein Bodenvlies unterlegen – das reduziert Spritzwasser und hält die Pflanzen gesünder.
Alternativ lässt sich die Johannisbeertomate auch als sogenannte Tomatensäule ziehen: An einem etwa 2,5 Meter langen Pfahl wachsen die Triebe rasch empor, hängen später elegant über und tragen bis zum ersten Frost zahlreiche kleine Früchte.
Die Besonderheit dieser Sorte ist, dass sie nicht ausgegeizt werden muss. Sie bildet ihre Früchte an den vielen Seitentrieben aus. In besonders feuchten Jahren kann ein Auslichen der Pflanze dennoch sinnvoll sein, sodass Blätter und Früchte stets gut abtrocknen können.
Die Tomate gehört zu den Starkzehrern und benötigt für optimales Wachstum regelmäßig Dünger. Hierfür eignet sich optimal der spezielle Bio Profi-Tomatendünger oder unser GemüseProfi Langzeitdünger. Diese versorgen die Pflanze während der gesamten Wachstumsperiode mit dem richtigen Nährstoffverhältnis und müssen aufgrund ihrer Langzeitwirkung nur zwei- bis dreimal ausgebracht werden.
Zwischen den Tomatenpflanzen muss genügend Platz sein, damit sich keine Feuchtigkeit zwischen den Blättern sammelt und zu einem Auslöser für verschiedene Krankheiten wird.
Basilikum und Tomaten sind auch im Garten eine ideale Kombination für eine Mischkultur. Durch seine ätherischen Öle vertreibt er die Weiße Fliege und Läuse von den Tomatenpflanzen.
Tomaten sind klimakterische Früchte. Eine gewisse Mindestreife vorausgesetzt reifen die Früchte auch nach der Ernte noch nach. So können Sie sich auch bis in die kalte Jahreszeit hinein mit frischen Tomaten aus dem eigenen Garten versorgen.
| Information | rot |
|---|---|
| Farbe | rot |
| Pflanzzeit | April, Mai, Juni |
| Sorte | Rote Murmel |
| bot. Name | Solanum pimpinellifolium |
| Familie | Nachtschattengewächse (Solanaceae) |
| Standort | sonnig |
| Erntezeit | Juli, August, September, Oktober |
| Nährstoffe | Vitamin A, B1, C, Carotinoide, Kalium, Magnesium |
| Größe (Frucht) | 5 - 10 g |
| Wuchshöhe | bis 200 cm |
| Verwendung | Rohkost, gebacken, eingelegt/konserviert, getrocknet, gebraten |
| Rezeptideen | Pizza, Soßen, Salate, Suppen, fermentierte Tomaten |
| Beetpartner | Kapuzinerkresse, Bohnen, Salat, Sellerie, Kohl, Zwiebel, Knoblauch, Basilikum, Petersilie |
| Beetfeinde | Erbsen, Fenchel, Kartoffeln |
| Krankheiten | Blattfleckenkrankheit, Blütenendfäule, Dürrfleckenkrankheit, Echter Mehltau, Flascher Mehltau, Frucht- und Stängelfäule, Korkwurzelkrankheit, Kraut- und Braunfäule, Samtfleckenkrankheit, Tomatenwelke |
| Schädlinge | Blattläuse, Gemüseeule, Kartoffelkäfer, Spinnmilben, Tomatenrostmilbe, Tomatenminierfliege, Tomatenminiermotte, Weiße Fliege |
| Entwicklungszeit | 10 - 12 Wochen |
| Winterhart | einjährig |
| Nachwachsend | teilweise |
| Anbausystem | Kasten/Kübel, Hochbeet, Balkon, Terrasse, Garten |
| Wärmebedarf | hoch |
| Nährstoffbedarf | Starkzehrer |
| Boden | durchlässig, humos, mäßig feucht, nährstoffreich |