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Physalispflanzen

Physalispflanzen sind nicht nur wegen ihrer aromatischen Früchte beliebt, sondern auch optisch eine Bereicherung für Garten, Balkon, Gewächshaus und Terrasse. Die Beeren entwickeln sich in dekorativen, lampionartigen Hüllen.

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Physalis kaufen

Physalis Pflanze kaufen und eigene Ernte genießen

Viele kennen Physalis lediglich als importierte Früchte aus dem Supermarkt. Dabei lassen sich die wärmeliebenden Pflanzen auch in unseren Breitengraden erfolgreich anbauen. 

Physalis, auch Blasenkirschen genannt, gehören zu den Nachtschattengewächsen. Blätter, Stängel und andere grüne Pflanzenteile sind nicht zum Verzehr geeignet. Bei den essbaren Physalisarten werden dagegen die vollständig ausgereiften Beeren genutzt. Zur Gattung zählen neben der bekannten Andenbeere (Physalis peruviana) unter anderem Tomatillos und Ananaskirschen. Charakteristisch sind die lampionartigen Hüllen, in denen sich die Früchte entwickeln.

Wir von GemüseProfi haben eine ausgewählte Sortenvielfalt zusammengestellt, die unterschiedliche Physalisarten und Geschmacksrichtungen abdeckt. So können Sie die exotisch wirkenden Pflanzen selbst im Garten, Hochbeet oder Kübel anbauen.

Unser Sortiment

Andenbeere, Tomatillo & Ananaskirsche kaufen – unsere Vielfalt

Physalis ist nicht gleich Physalis: Die verschiedenen Arten unterscheiden sich deutlich in Fruchtgröße, Geschmack, Wuchs und Verwendung.

01

Andenbeere / Kapstachelbeere (Physalis peruviana)

Die klassische Andenbeere stammt ursprünglich aus Peru und Chile in Südamerika und ist vermutlich die bekannteste Vertreterin der Gattung Physalis. Ihre runden, leuchtend orangefarbenen Früchte besitzen einen angenehm süß-säuerlichen, fruchtigen Geschmack. Sie eignen sich hervorragend zum Naschen, für Desserts und Chutneys sowie zum Trocknen. Häufig wird die Andenbeere einfach als „Physalis“ bezeichnet – botanisch ist Physalis jedoch der Name der gesamten Gattung.

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Tomatillo (Physalis philadelphica)

Tomatillos stammen ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika und unterscheiden sich geschmacklich deutlich von der süßen Andenbeere. Je nach Sorte können ihre Früchte mehrere Zentimeter groß werden und füllen bei zunehmender Reife die papierartige Hülle aus, die schließlich aufreißen kann. Tomatillos schmecken frisch säuerlich-herb und entwickeln beim Kochen oder Rösten ihr charakteristisches, herzhaftes Aroma. Besonders bekannt sind sie als wichtige Zutat für die mexikanische Salsa Verde und lassen sich hervorragend mit Chili kombinieren.

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Ananaskirsche (Physalis pruinosa)

Die Ananaskirsche ähnelt der Andenbeere, wächst jedoch meist kompakter und ist früher reif. Dadurch eignet sie sich besonders gut für den Anbau auf Balkon und Terrasse oder überall dort, wo nur wenig Platz zur Verfügung steht. Die kleinen, süß-fruchtigen Beeren besitzen ein angenehm exotisches Aroma und fallen bei voller Reife von selbst zu Boden. Sie können direkt genascht oder für Desserts, Säfte und Smoothies verwendet werden.

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Anbautipps

Physalis-Jungpflanzen richtig anbauen

Physalispflanzen sind vergleichsweise unkompliziert im Anbau. Nach den letzten Frösten können die Jungpflanzen ins Freiland gesetzt werden. Wählen Sie dafür einen möglichst sonnigen, warmen und geschützten Standort mit lockerem, gut durchlässigem Boden. Auch der Anbau im Kübel ist problemlos möglich.

Andenbeeren und Tomatillos können kräftig und ausladend wachsen. Eine Stütze oder ein Pflanzstab hilft dabei, lange Triebe zu stabilisieren und verhindert, dass sie unter dem Gewicht der Früchte umknicken oder auf dem Boden liegen. Die kompakter wachsende Ananaskirsche benötigt dagegen in der Regel keine Stütze. Bei sehr dichtem Wuchs können einzelne Triebe entfernt werden, damit die Pflanze luftiger wächst und sich besser verzweigt.

Während der Wachstums- und Fruchtbildungsphase sollten Physalispflanzen gleichmäßig mit Wasser und Dünger versorgt werden. Übermäßige Nährstoffversorgung ist jedoch nicht sinnvoll, da sie starkes Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung fördern kann.

Bestäubung und Fruchtansatz

Andenbeere und Ananaskirsche sind selbstfruchtbar und können grundsätzlich auch als einzelne Pflanze Früchte bilden. Insekten unterstützen die Bestäubung dennoch und können zu einem guten Fruchtansatz beitragen.

Tomatillos sind dagegen Fremdbefruchter. Für einen zuverlässigen Fruchtansatz sollten deshalb mindestens zwei genetisch unterschiedliche Pflanzen nebeneinander wachsen. Vereinfacht gesagt sollten die beiden Tomatillos aus unterschiedlichen Samen gezogen worden sein. Zwei Stecklinge derselben Mutterpflanze reichen dagegen nicht aus, da sie genetisch identisch sind. Wer Tomatillopflanzen bei GemüseProfi bestellt, erhält aus Samen gezogene Jungpflanzen und kann entsprechend zwei Pflanzen miteinander kombinieren. Die eigentliche Bestäubung übernehmen vor allem Bienen und andere Insekten.

Ernte

Den richtigen Erntezeitpunkt erkennen

Der richtige Erntezeitpunkt unterscheidet sich je nach Art:

Andenbeere

Die Früchte sind reif, wenn sie ihre typische goldgelbe bis orange Farbe erreicht haben und die umgebende Hülle trocken und papierartig geworden ist. Sie lösen sich leicht von der Pflanze und können teilweise auch von selbst zu Boden fallen.

Ananaskirsche

Bei der Ananaskirsche ist der Erntezeitpunkt besonders einfach zu erkennen: Vollreife Früchte fallen mitsamt ihrer Hülle von selbst zu Boden. Daher lohnt es sich, regelmäßig unter der Pflanze nachzusehen.

Tomatillo

Tomatillos werden geerntet, sobald die Frucht die papierartige Hülle weitgehend ausfüllt. Mit zunehmender Reife spannt sich die Hülle und kann schließlich aufreißen. Die Früchte dürfen dabei – je nach Sorte – noch grün und fest sein und müssen nicht weich werden.

Überwinterung

Andenbeere überwintern

In unseren Breitengraden werden Physalispflanzen meist einjährig kultiviert, da sie nicht winterhart sind. Eine Überwinterung ist jedoch möglich bei der Andenbeere. Diese ist von Natur aus mehrjährig und kann bei geeigneten Bedingungen mehrere Jahre kultiviert werden.

Vor dem ersten Frost sollten die Pflanzen ins Winterquartier gebracht werden. Ideal ist ein heller, kühler und frostfreier Standort bei etwa 10 bis 15 °C. Große Pflanzen können vor dem Einräumen mit einer scharfen Schere zurückgeschnitten werden. Während des Winters wird nur sparsam gegossen und nicht oder nur sehr zurückhaltend gedüngt.

Alternativ können im Spätsommer oder Herbst Stecklinge geschnitten und bewurzelt werden. Dadurch müssen nicht die großen Mutterpflanzen überwintert werden. Die jungen Setzlinge benötigen deutlich weniger Platz und können im folgenden Frühjahr nach den letzten Frösten wieder ins Freiland gesetzt werden.

Eine erfolgreich überwinterte Physalis startet im Frühjahr bereits mit einem kräftigen Wurzel- und Triebsystem in die neue Saison. Dadurch kann sie gegenüber frisch ausgesäten Pflanzen einen deutlichen Wachstumsvorsprung haben und früher mit der Fruchtbildung beginnen.

Tomatillos und Ananaskirschen werden dagegen einjährig kultiviert und im folgenden Jahr neu aus Samen gezogen bzw. als neue Jungpflanzen gesetzt.

FAQ – Noch Fragen? Wir haben Antworten!

Sind Physalispflanzen mehrjährig?

Die Andenbeere ist mehrjährig und kann frostfrei überwintert werden.

Tomatillos und Ananaskirschen werden bei uns üblicherweise einjährig kultiviert.

Brauchen Physalispflanzen mehrere Pflanzen zur Bestäubung?

Andenbeeren und Ananaskirschen können auch einzeln Früchte bilden.

Bei Tomatillos sollten dagegen mindestens zwei genetisch unterschiedliche Pflanzen nebeneinander stehen.

Wann sind Physalisfrüchte reif?

Der Reifezeitpunkt hängt von der Art ab.

Andenbeeren erkennt man an der orangefarbenen Frucht und trockenen Hülle, Ananaskirschen fallen bei Vollreife zu Boden und bei Tomatillos füllt die Frucht die Hülle vollständig aus.

Kann man Physalis im Topf anbauen?

Ja, Physalis gedeiht auch gut im Kübel.

Besonders kompakte Arten wie die Ananaskirsche eignen sich für Balkon und Terrasse.