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| Pflanzzeit | Mai, Juni |
|---|---|
| Erntezeit | August, September, Oktober |
| Standort | sonnig |
| Pflanzabstand | 40 x 50 cm |
| Wasserbedarf | mittel |
Der Thai Chili ist eine besonders scharfe Paprikasorte. Die Früchte wachsen aufrecht nach oben und reifen von grün nach rot aus. Sie sind spitzzulaufend und erreichen eine Länge von 3 - 4 cm sowie einen Durchmesser von 0,5 - 1 cm.
Die scharfe Schote eignet sich für die Zubereitung von ostasiatischen Gerichten, aber auch für die Verfeinerung von Soßen oder scharfen Eintöpfen.
Die Pflanze wächst als niedriger Strauch und ist für die Topfkultur geeignet. Der ideale Standort für die Chili ist ein sonniger, warmer und geschützter Platz. Die Kultivierung im Freiland erfolgt erst nach den Eisheiligen. Beim Freilandanbau empfiehlt sich der Einsatz einer Anti-Unkrautfolie, die sowohl Feuchtigkeit und Wärme im Boden hält, als auch das Wachstum von Beikräutern unterbindet.
Der Boden sollte locker, humos und nährstoffreich sein. Zu Beginn sollte die Pflanze regelmäßig alle zwei Wochen gedüngt werden. Hierfür sind z. B. unser Bio-Dünger für Fruchtgemüse oder der GemüseProfi Langzeitdünger bestens geeignet. Während der Ernteperiode sollte sparsamer gedüngt werden.
Häufiges, aber mäßiges Gießen ist für das Wachstum am förderlichsten. Bei Trockenstress wird jedoch mehr Capsaicin gebildet, was zu einem schärferen Geschmack führt.
Achten Sie beim Anbau auf ausreichenden Abstand zu Gemüsepaprika. Chilis und Paprika kreuzen sich leicht, und die süße Paprika könnte schärfer werden als erwartet.
Die Chilis können in jedem Reifestadium gegessen werden. Für ihren vollen Geschmack und ihre intensive Schärfe sollten sie jedoch rot geerntet werden. Die unfreifen, grünen Chilis sind meist milder als die komplett ausgereiften Früchte.
Die Pflanze kann mehrjährig gehalten werden, wenn sie an einem warmen Ort überwintert.
Die Schärfe der Chilischote nimmt zur Spitze hin ab. Am meisten Capsaicin befindet sich im Bereich des Stielansatzes in der weißlichen Plazenta. Bei der Verarbeitung trägt man am besten Handschuhe und berührt nicht die Augen oder andere empfindliche Körperteile.
Diese Chilis eignen sich hervorragend zum Lufttrocknen. Sie können auch in Öl eingelegt oder eingefroren werden.
Um die Schärfe nach dem Verzehr zu lindern, sollten Weißbrot oder Joghurt gegessen werden. Auf keinen Fall sollte danach Wasser getrunken werden, da dies die Schärfe nur verteilt und brennende Wirkung verstärkt.
| Farbe | rot |
|---|---|
| Pflanzzeit | Mai, Juni |
| Sorte | Thai Chili |
| bot. Name | Capsicum frutescens |
| Familie | Nachtschattengewächse (Solanaceae) |
| Standort | sonnig |
| Erntezeit | August, September, Oktober |
| Nährstoffe | Vitamin C, Provitamin A, B-Vitamine, Kalium, Magnesium, Calcium, Zink, Capsaicin |
| Größe (Frucht) | ca. 3 x 1 cm |
| Verwendung | Rohkost, gedünstet, gekocht, eingelegt/konserviert, getrocknet, gebraten |
| Rezeptideen | Thai-Curry, Chili con carne, Amerikanische Hot Sauce, Wok-Gerichte, Chili-Öl |
| Beetpartner | Bohnen, Salat, Basilikum, Brennnessel, Gurke, Kohl, Kresse, Lauch, Radieschen, Rettich, Ringelblume, Senf |
| Beetfeinde | Tomate, Aubergine, Kartoffel, Erbsen, Sellerie |
| Krankheiten | Becherpilz, Brennfleckenkrankheit, Grauschimmel, Phytophthora-Fäule, Rhizoctonia-Welke, Samtfleckenkrankheit, Septoria-Blattfleckenkrankheit, Thielaviopsis-Wurzelfäule, Tomatenstängelfäule, Viruserkrankungen, Bakterienfruchtflecke, Bakterienwelke |
| Schädlinge | Blattläuse, Weiße Fliege, Schnecken, Spinnmilbe |
| Entwicklungszeit | 12 Wochen |
| Winterhart | nein |
| Mehrjährig | ja |
| Nachwachsend | ja |
| empfohlenes Anbausystem | Balkon, Kübel, Hochbeet, geschütztes Freiland, Gewächshaus |
| Wärmebedarf | hoch |
| Nährstoffbedarf | Starkzehrer |