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Rote Bete ist ein Rübengewächs und eine wertvolle Quelle von Vitaminen und Mineralstoffen. Aufgrund ihrer Farbe in der Küche sehr dekorativ, ist sie auch vielseitig einsetzbar und kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden.
In einem 6er-Tray sind mindestens 10 Pflanzen enthalten, durchschnittlich 3–4 Pflanzen pro Erdballen. Warum mehrere Jungpflanzen zusammen im Erdballen wachsen und wie Sie diese pflanzen können, erfahren Sie weiter unten im FAQ.
| Pflanzzeit | April, Mai, Juni, Juli |
|---|---|
| Erntezeit | August, September, Oktober, November |
| Standort | sonnig |
| Pflanzabstand | 15 x 10 cm |
| Wasserbedarf | hoch |
Die Rübe zeichnet sich durch ihren erdigen Geschmack sowie ihre starken färbenden Eigenschaften aus. Diese Sorte bildet tiefrote, runde Rüben und ist äußerst delikat.
Nicht nur die Rüben können gegessen werden, sondern auch die oberirdisch wachsenden Blätter. Diese müssen jedoch vor dem Verzehr gekocht werden. Die Knolle kann sowohl roh als auch gekocht genossen werden und eignet sich für die Zubereitung einer Vielzahl von Gerichten.
Die Rote Bete wächst fast überall. Dennoch sollte ein vollsonniger Standort gewählt werden. An halbschattigen Standorten reichern sich Knolle und Laub stark mit Nitrat an. Die Rübe gehört zu den Mittelzehrern und bevorzugt einen humusreichen Boden. Der Boden kann vor dem Auspflanzen mit unserem GemüseProfi Langzeitdünger oder Bio Profi-Gemüsedünger angereichert werden.
Damit sich schöne Knollen bilden, sollten die Pflanzen regelmäßig gegossen und Trockenstress vermieden werden. Unsere Anti-Unkrautfolie kann dabei helfen die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkrautwachstum zu unterdrücken.
Jung geerntete Rüben haben das beste Aroma. Sie sollten spätestens bei Erreichen eines Durchmessers von 6 cm geerntet werden. Zu große Knollen speichern viel Wasser und schmecken daher fade. Sind bereits leichte Ringe im Fruchtfleisch zu sehen, ist der ideale Erntezeitpunkt verpasst worden.
Rote Bete ist ein Herbstgemüse und verträgt leichte Fröste bis etwa -3° C. Die Ernte sollte spätestens vor starkem Frost erfolgen. Die Knollen lassen sich jedoch hervorragend lagern und können somit den ganzen Winter über konsumiert werden.
Für ein besseres Wachstum der Rüben kann alle zwei Wochen ein wenig Brennnesseljauche zum Gießwasser gegeben werden.
Beim Anbau im Topf muss auf eine ausreichende Gefäßtiefe geachtet werden. Diese sollte mindestens 25 cm betragen damit sich die Knollen gut entwickeln können.
Die geernteten Rüben können in einem kühlen Keller oder in einer Erdmiete gelagert werden.
Bei unseren Rote Bete-Jungpflanzen finden Sie häufig mehrere Pflanzen in einem Erdballen. Das liegt daran, dass Rote Bete aus sogenannten Samenknäueln wächst, aus denen mehrere Pflanzen entstehen können. Das ist kein Fehler, sondern bietet sogar einen Vorteil: Die Pflanzen können direkt als kleines Büschel ausgepflanzt werden.
In einem 6er-Tray befinden sich deshalb mindestens 10 Pflanzen, durchschnittlich wachsen drei bis vier Pflanzen in einem Erdballen. So können mehrere Pflanzen gemeinsam auf einer begrenzten Fläche wachsen und nach und nach geerntet werden.
Nein, Rote Bete-Jungpflanzen müssen grundsätzlich nicht vereinzelt werden. Da aus einem Samenknäuel mehrere Pflanzen wachsen können, lassen sich die Jungpflanzen auch einfach als kleines Büschel auspflanzen.
Die Multi-Sowing-Methode: Wir empfehlen, etwa drei bis vier Pflanzen gemeinsam als Büschel zu setzen. Zwischen den einzelnen Büscheln sollten Sie etwa 20 bis 25 cm Abstand lassen. Die Pflanzen können sich im Laufe des Wachstums etwas auseinanderschieben und ihre Knollen innerhalb des Büschels entwickeln. Die einzelnen Knollen bleiben dabei meist etwas kleiner als bei einzeln gesetzten Pflanzen, können sich aber dennoch gut entwickeln. Außerdem können Sie innerhalb eines Büschels nach und nach die größeren Knollen ernten, während die übrigen noch weiterwachsen.
Alternativ vereinzeln: Wenn Sie möglichst große und gleichmäßige Knollen ernten möchten, können Sie die Pflanzen auch voneinander trennen und mit etwa 10 cm Abstand ins Beet setzen. Dazu lässt sich der Wurzelballen vorsichtig mit den Fingern auseinanderlösen. Bei sehr fest verwurzelten Ballen kann es helfen, ihn kurz in Wasser zu tauchen, damit sich die Erde leichter löst. Das Auseinanderlösen belastet jedoch die jungen Wurzeln, sodass sich nicht alle Pflanzen nach dem Vereinzeln gleich gut weiterentwickeln.
| Farbe | rot |
|---|---|
| Pflanzzeit | April, Mai, Juni, Juli |
| Sorte | Red Titan |
| bot. Name | Beta vulgaris |
| Familie | Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) |
| Standort | sonnig |
| Erntezeit | August, September, Oktober, November |
| Nährstoffe | Folsäure, Kalium, Vitamin B und Eisen |
| Größe (Frucht) | 6 - 8 cm |
| Wuchshöhe | 30 - 40 cm |
| Verwendung | Rohkost, gedünstet, gekocht, gebacken, eingelegt/konserviert, getrocknet, blanchiert, gebraten |
| Rezeptideen | Borschtsch, Salat, Dips, Chips, Eingelegt |
| Beetpartner | Bohnenkraut, Dill, Kapuzinerkresse, Koriander, Gurke, Kohl, Kohlrabi, Pastinaken, Zucchini, Kürbis, Melone, Salat |
| Beetfeinde | Petersilie, Kartoffeln, Lauch, Mangold, Mais, Spinat, Bohnen, Tomaten |
| Krankheiten | Blattfleckenkrankheit, Falscher Mehltau, Rübenfrost, Fusarium Welke, violetter Wurzeltöter |
| Schädlinge | Rübenfliege, Minierfliege, Blatläuse, Japankäfer |
| Entwicklungszeit | 10 - 14 Wochen |
| Winterhart | nein |
| Nachwachsend | nein |
| empfohlenes Anbausystem | Balkon, Frühbeet/Folientunnel, Kübel, Pflanzkasten, Hochbeet, Freiland |
| Wärmebedarf | mäßig |
| Nährstoffbedarf | Mittelzehrer |
| Boden | locker, humos |