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Romatomate 'San Marzano'

Die Romatomate San Marzano ist eine italienische Romatomate mit länglich-ovalem, fleischigem Fruchtfleisch, wenigen Kernen und einer tiefroten Farbe bei der Reife. Sie überzeugt durch ihren intensiv-süßen, aromatischen Geschmack mit geringer Säure und gilt als eine der besten Tomatensorten für die Herstellung von Soßen, Passata und Konserven.

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Romatomate 'San Marzano' - 1 Jungpflanze
Romatomate 'San Marzano'
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Romatomate 'San Marzano'
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Romatomate 'San Marzano' – italienische Saucenlegende für Passata, Pizza und Pasta

Weitere Informationen
PflanzzeitApril, Mai, Juni
ErntezeitJuli, August, September, Oktober
Standortsonnig
Pflanzabstand60 - 70cm
Wasserbedarfmittel

Allgemeines zur Romatomate 'San Marzano'

Die San Marzano ist eine der bekanntesten und geschätztesten Tomatensorten der Welt. Sie stammt ursprünglich aus der Region Kampanien in Süditalien, genauer aus der Gegend um San Marzano sul Sarno nahe Neapel. Bereits im 18. Jahrhundert wurde sie dort kultiviert und gilt heute als traditionelle italienische Kulturpflanze mit geschützter Ursprungsbezeichnung (DOP).

Als Romatomate zeichnet sie sich durch ihre längliche, pflaumenförmige Gestalt, das feste Fruchtfleisch und den geringen Wassergehalt aus. Der Geschmack ist intensiv-aromatisch mit angenehmer Süße und milder Säure.

In der Küche ist die San Marzano besonders beliebt für:

  • Tomatensaucen und Sugo
  • Pizza Napoletana (laut Originalrezept vorgeschrieben)
  • Konserven und Passata

Sie gilt als Goldstandard unter den Kochtomaten.

Anbau 

Die San Marzano bevorzugt einen vollsonnigen, warmen Standort mit mindestens 6–8 Stunden Sonne täglich. Der Boden sollte tiefgründig, humusreich und gut durchlässig sein. Ein pH-Wert zwischen 6,0 und 6,8 ist ideal.

Die Jungpflanzen werden nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freie gepflanzt, mit einem Abstand von ca. 60–70 cm. Im warmen Gewächshaus können die Pflanzen bereits eher ausgepflanzt werden (Mitte April).

Die hochwachsende Sorte benötigt eine stabile Stützen (z. B. Tomatenhaken) oder Spaliere. Regelmäßiges Ausgeizen fördert den Fruchtansatz. Gleichmäßig gießen von unten und alle 1–2 Wochen mit Tomatendünger versorgen.

Die Ernte erfolgt ab Juli bis Oktober: Die Früchte sollten tief rot und am Stielansatz leicht weich sein. Vollreife Früchte halten am Stock kaum länger als 2–3 Tage, bevor sie aufplatzen oder faulen. Halten Sie den Erntezeitpunkt genau im Blick und verarbeiteten Sie die Früchte direkt. Perfekt für Soßen und Passata!

Tipps vom GemüseProfi

  • Speziellen Tomatendünger verwenden, denn eine zu hohe Stickstoffversorgung fördert zwar die Blattbildung führt aber zu wässrigen, geschmacklosen Früchten.
  • Konsequent auf einen Trieb erziehen – Keine andere Tomatensorte profitiert so stark von der strikten Eingeizung wie die San Marzano. Wirklich jeden Seitentrieb entfernen, solange er noch klein ist. Zwei- oder dreitriebige Pflanzen mögen mehr Ertrag versprechen – bei dieser Sorte geht das aber klar auf Kosten der typischen Fleischigkeit und des niedrigen Wassergehalts.
  • Gleichmäßige Bewässerung von unten und eine Mulchschicht aus Stroh, um Krankheiten zu verhindern.
  • Spät pflanzen, aber tief setzen – San Marzano braucht wirklich warmen Boden (mindestens 16 °C). Lieber zwei Wochen warten als zu früh setzen. Beim Einpflanzen die Jungpflanze tief eingraben – bis zu zwei Drittel des Stängels können vergraben werden. Aus dem vergrabenen Stängel bilden sich zusätzliche Adventivwurzeln, was die Pflanze deutlich stabiler und widerstandsfähiger macht.

Weitere Informationen

Weitere Informationen
PflanzzeitApril, Mai, Juni
SorteSan Marzano
bot. NameSolanum lycopersicum var. lycopersicum
FamilieNachtschattengewächse (Solanaceae)
Standortsonnig
ErntezeitJuli, August, September, Oktober
Nährstoffe

Vitamin A, B1, C, Carotinoide, Kalium, Magnesium

Größe (Frucht)7 - 10 cm, 60 - 80 g
Wuchshöhe100 - 150 cm
VerwendungRohkost, gedünstet, gekocht, gebacken, eingelegt/konserviert
RezeptideenTomatensauce, Bruschetta gebackene gefüllte Tomaten, Tomaten-Basilikum-Suppe, Shakshuka
BeetpartnerKapuzinerkresse, Bohnen, Salat, Sellerie, Kohl, Zwiebel, Knoblauch, Basilikum, Petersilie
BeetfeindeErbsen, Fenchel, Kartoffeln
Krankheiten

Blattfleckenkrankheit, Blütenendfäule, Dürrfleckenkrankheit, Echter Mehltau, Flascher Mehltau, Frucht- und Stängelfäule, Korkwurzelkrankheit, Kraut- und Braunfäule, Samtfleckenkrankheit, Tomatenwelke 

Schädlinge

Blattläuse, Gemüseeule, Kartoffelkäfer, Spinnmilben, Tomatenrostmilbe, Tomatenminierfliege, Tomatenminiermotte, Weiße Fliege 

Entwicklungszeit12 Wochen
Winterhartnein
Nachwachsendnein
empfohlenes AnbausystemKübel, Hochbeet, geschütztes Freiland, Gewächshaus
Wärmebedarfhoch
NährstoffbedarfStarkzehrer
Bodenlocker, durchlässig, humos, mäßig feucht, tiefgründig, nährstoffreich
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